Am kommenden Samstag wird Putins Krieg in der Ukraine 1419 Tage gedauert haben. Damit ist er länger als Russlands Krieg gegen Deutschland 1941-1945 (den Hitler vom Zaun gebrochen hatte).
Am 21. Juni wird Putins Krieg länger gedauert haben als der Erste Weltkrieg. Und wenn man den eigentlichen Kriegsbeginn mit den militärischen Interventionen in der Krim und in der Ostukraine 2014 festsetzt, dann ist schon längst die Dauer des Zweiten Weltkriegs überschritten.
Diese fragwürdigen Rekorde Putins sind historische Dimensionen, die erst ins Bewusstsein gerückt werden müssen, weil sie der Kremlchef als „Spezialoperation“ gekonnt verschleiert. Tatsächlich ist es ein Krieg nicht nur in Europa, sondern auch ein Krieg gegen Europa.
Der Krieg schadet Europa und dessen Stellung in der Welt, er schadet Russlands künftiger Generation, und er machte Russland zum Juniorpartner Chinas. Wie überhaupt das Reich der Mitte der große Gewinner aller Konflikte ist, die sich die Alte Welt derzeit zufügt.
Der Ukrainekrieg hat keinen Sieger, aber zwei Verlierer: Die Ukraine wird zerstört, aber Putins ursprünglich geplanter 3-Tage-Blitzkrieg zum Regimewechsel in Kiew entpuppte sich als der größte strategische Flop dieses Jahrhunderts.
Der Krieg lähmt Russlands Einfluss in der Welt. Putin hat erst Syrien verloren, dann Venezuela, und jetzt steht auch der Iran auf dem Spiel.
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