In der Nacht auf Samstag hat Russland erneut die Ukraine mit Drohnen angegriffen. Mehrere Menschen wurden verletzt und Gebäude beschädigt. „Die Russen nutzen die Kältewelle aus, um so viele Energieanlagen wie möglich zu treffen“, so Präsident Wolodymyr Selenskyj.
In Dnipro, der Hauptstadt der südostukrainischen Region Dnipropetrowsk, wurden Energieanlagen beschädigt, was die Stromversorgung beeinträchtigte, so Gouverneur Olexandr Hanscha. 27 Drohnen habe die Flugabwehr abfangen können.
Strom musste abgeschaltet werden
In der Großstadt Krywyj Rih brachen wegen der Attacke Brände aus. „Die Infrastruktur wurde beschädigt. Es gab Stromabschaltungen“, so Hanscha. Zwei Männer und eine Frau wurden bei den nächtlichen Angriffen in dem Gebiet verletzt.
Auch die an Russland angrenzende nordöstliche Region Sumy stand in der Nacht unter Beschuss. Mehrere Wohngebäude wurden beschädigt und gerieten in Flammen. Rettungskräfte konnten alle Brände löschen, es gab keine Verletzten.
Massiver Angriff auf Kiew
Nach den verheerenden Luftschlägen auf Kiew in der Nacht davor konnten die Aufräumarbeiten erst am Freitagabend beendet werden. Vier Menschen starben, als Russland die ukrainische Hauptstadt mit Drohnen und Raketen angriff. Zudem wurden laut den Behörden 25 Menschen verletzt, darunter auch fünf Rettungskräfte. Auch andere Gebiete, darunter Odessa und Saporischschja, waren betroffen.
Russland meldet Abschuss von 59 Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium meldete seinerseits den Abschuss von 59 ukrainischen Drohnen. Elf Flugapparate seien dabei noch über dem Schwarzen Meer, zehn weitere über der südrussischen Region Krasnodar abgefangen worden.
Allerdings gab es auch auf russischer Seite Schäden. So wurde nach Angaben des Gouverneurs von Wolgograd in der städtischen Siedlung Oktjabrski ein Öldepot von Drohnentrümmern getroffen. Dort sei ein Brand ausgebrochen, die Löscharbeiten hielten an. Wegen der Flammen mussten die Anrainer in Sicherheit gebracht werden.
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