Weitere Beschränkung

Russische Behörden verbieten Werbung auf Telegram

Digital
06.03.2026 08:02
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die russischen Behörden haben die Platzierung von Werbung auf Telegram als illegal eingestuft. Die Aktivität des Messengerdienstes sei auf russischem Territorium wegen Gesetzesverstößen beschränkt worden.

„Wegen der Maßnahmen zur Zugangsbeschränkung von Telegram sieht die Antimonopolbehörde Russlands in der Platzierung von Werbung auf dieser Plattform Anzeichen eines Verstoßes gegen das Reklamegesetz“, so die Antimonopolbehörde laut dem Regierungsblatt „Rossijskaja Gaseta“. Haften würden sowohl Betreiber als auch diejenigen, die dort Werbung schalteten.

Das Werbeverbot bei Telegram ist ein weiterer Schritt zur Beschränkung des Messengers. Moskau hat seit Beginn des von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen Angriffskriegs gegen die Ukraine das Vorgehen gegen unabhängige Medien und Internetplattformen noch einmal drastisch verschärft – auch um Kritik am Krieg zu unterbinden.

So ist in Russland bereits seit 2024 der Zugang zu YouTube eingeschränkt. Ohne ein Virtual Private Network (VPN) sind Videos der Plattform praktisch nicht mehr zu sehen.

Seit dem vergangenen Sommer sind Audio- und Videoanrufe bei WhatsApp und Telegram auf russischem Territorium gesperrt. Medienberichten zufolge soll der Zugang zu Telegram ab April in Russland vollständig gesperrt werden. Zugleich forcieren die Behörden in Russland die Nutzung des russischen Messenger-Dienstes Max. Nach Angaben des Internetportals „The Bell“ spioniert Max dabei die Nutzer aus und prüft etwa, ob sie VPN nutzen.

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