Der Salzburger Gnadenhof Gut Aiderbichl bekommt jetzt finanzielle Hilfe von höchst ungewohnter Stelle – und zwar direkt vom „Ballermann“. Ganz nach dem Motto: Alkohol fürs Tierwohl!
Einen Kater haben etliche Menschen nach einer durchzechten Partynacht. Doch es geht noch viel tierischer! Denn: Feierwütige können mittlerweile aktiv zum Schutz von Vierbeinern beitragen. Möglich macht das eine höchst ungewöhnliche Partnerschaft. Mittendrin statt nur dabei: der Salzburger Gnadenhof Gut Aiderbichl.
Chef Dieter Ehrengruber kooperiert jetzt mit dem deutschen Unternehmer André Engelhardt. Der ehemalige Jusstudent sicherte sich in den 90er-Jahren die Bezeichnung „Ballermann“ als Marke. Der Begriff steht bekanntlich exemplarisch für den Alkohol- und Partytourismus auf der spanischen Insel Mallorca. Engelhardt und seine Ehefrau haben das Lizenzrecht auf sämtliche Produkte und Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Wortschöpfung.
Diese Partnerschaft ist wahrhaft bierig-tierisch
Gegen die unrechtmäßige Verwendung des Begriffs „Ballermann“ geht das Ehepaar seit Jahren juristisch vor – und bekam dabei stets Recht. Was das alles mit Tierschutz zu tun hat? Ein Großteil aller Einnahmen, die die Engelhardts mit dem „Ballermann“ verdienen, kommt dem Gut Aiderbichl zu Gute. „Mit jedem Bier retten wir ein Tier“ ist mittlerweile gar das höchst offizielle Motto der feucht-fröhlichen lizenzierten Partys. Beim „Ballermann“-Award – einem Musikpreis für Partymusik – sammelt man Spenden für Aiderbichl.
Und: Die deutschen Eheleute haben den Tierschützern mittlerweile gar ihre „Ballermann“-Ranch überlassen. Diese liegt in der Nähe von Bremen und ist ebenfalls ein Tiergnadenhof.
Ungewöhnlich? „Das passt immer zusammen“
Aiderbichl-Chef Dieter Ehrengruber ist mächtig stolz auf die ungewöhnliche Kooperation. Er meint mit einem Augenzwinkern: „Diese Partnerschaft passt auf den ersten Blick überhaupt nicht zusammen. Aber alles, was den Tieren zu Gute kommt, passt immer zusammen.“
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