Unterm Strich war die Pflicht getan! Eishockey-Meister Red Bull Salzburg bezwang Sonntagabend Innsbruck ohne viel Mühe und ohne dem ganz großen Spektakel. Ein Rückkehrer traf. Im Bulls-Lager ist man froh, dass es nun in die Play-offs geht. Der Gegner im Viertelfinale ist jedoch noch nicht fix!
„Tyler du Legende!“, stand vor dem Spiel der Eisbullen gegen Schlusslicht Innsbruck auf einem Fanplakat. Gemeint war Verteidiger Tyler Lewington, der nach seinem Mittelfinger-Fauxpass vor wenigen Wochen in Graz gleich fünf Partien zusehen musste. Die Pause schien dem ihm aber gutgetan zu haben, eröffnete der Rückkehrer die letzte Partie des Grunddurchgangs mit seinem Treffer zum 1:0.
„Er ist sehr wichtig für uns. Tyler spielt immer fair und hart und wir sind sehr froh, dass er wieder dabei sein darf“, sagte Cheftrainer Manny Viveiros.
Salzburger entscheiden Partie
Ein echter Gradmesser war die Partie gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten aus Tirol jedoch nicht. Salzburgs individuelle Klasse machte in einem ereignisarmen Duell den Unterschied. Michael Raffl und Dennis Robertson setzten den Deckel drauf – 3:0.
Haie nur kurz bissig
Das zwischenzeitliche Verkürzen auf 3:1 der Haie war am Ende nur mehr Ergebniskosmetik. Kapitän Thomas Raffl besorgte den hochverdienten 4:1-Endstand ins leere Tor. „Es war nicht leicht für das Team, weil es in der Tabelle um nichts mehr ging. Aber ich bin sehr zufrieden mit der Leistung. Die Jungs haben das vor den Play-offs nocheinmal richtig gut gemacht“, äußerte sich Viveiros nach dem Sieg. Der rein sportlich gar nicht mehr so wichtig war, stand der fixe dritte Tabellenplatz schon vor Spielbeginn fest.
Wir sind froh, dass es jetzt ernst wird!
Eisbulle Lukas Schreier über die anstehenden Play-offs
Los geht’s im Viertelfinale der Play-offs am 10. März. „Endlich! Es ist zwar immer ein Wahnsinn, wie schnell eine Saison vorübergeht. Aber wir sind froh, dass es ernst wird“, meinte Stürmer Lukas Schreier, der sich gegen Innsbruck beinahe selbst in die Liste der Torschützen eintragen konnte. Auf wen der Serienmeister in den Play-offs treffen wird, ist indes noch offen.
Fehervar quetscht sich in die Pre-Play-offs
Fehervar zog im allerletzten Moment das Ticket für die Pre-Playoffs, trifft jetzt auf Wien. Villach und Linz buhlen hingegen ebenfalls auf die letzten beiden Startplätze. Die Grazer schnappten Salzburg-Rivale Klagenfurt doch noch den ersten Platz weg. „Natürlich besprechen wir schon, wen wir picken würden. Heuer müssen wir aber auch schauen, wen wir noch picken können“, meinte Bulls-Manager Helmut Schlögl.
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