Die Salzburger Beachvolleygall-Teams stehen endgültig fest, das Training läuft bereits auf Hochtouren – und die Ziele für die kommende Saison sind klar definiert. Jetzt geht es für Spieler und Trainer darum, die Pläne auf dem Platz in die Tat umzusetzen.
Erst nach der Olympia-Saison 2024 gab es im heimischen Beachvolleyball ein Wechselspielchen, die Teams stellten sich neu auf. Mit Ende des vergangenen Jahres zeichnete sich eine erneute Umstrukturierung ab. Einen Tag vor dem Jahreswechsel war es dann fix, die Karten werden abermals neu gemischt.
Auf den Philippinen hat es zum Teil schon gut funktioniert, ich freue mich auf das neue Projekt
Julian Hörl
Während das Top-Team aus Tim Berger (W) und Timo Hammarberg (NÖ) bestehen bleibt, heißt es vor allem für Salzburgs „Beach Boys“: Auf zu neuen Ufern. Ganz unentdeckt sind diese aber nicht. Julian Hörl und Laurenc Grössig bildeten erst vergangenen Oktober auf den Philippinen erstmals ein Gespann. Da schaffte das „Stierwoscha“-Duo gleich den Sprung ins Achtelfinale, ab sofort gehen die zwei fix gemeinsam auf Tour. „Auf den Philippinen hat es zum Teil schon gut funktioniert, ich freue mich auf das neue Projekt“, ist Hörl begeistert. Dass aber noch viel Arbeit auf die zwei wartet, ist dem Saalfeldener bewusst: „So etwas dauert natürlich, aber wir werden alles dafür geben, so schnell wie möglich zu sein. Wir werden unseren Erfolg nicht an Resultaten messen, sonder eher daran, wie eingespielt wir sein werden.“
Seit ein paar Tagen wird gemeinsam in Wien trainiert. Im Februar geht’s für zwei Wochen zum Trainingslager auf Teneriffa. Dort werden neben zahlreichen europäischen Top-Teams auch Paul Pascariuc und Alexander Horst vertreten sein. Auch diese beiden sind keine Unbekannten. Die zwei Polizeisportler waren vor Pascariucs Knieverletzung bereits gemeinsam unterwegs und konnten gar einen Turniersieg feiern. Vergangenen Sommer jubelten sie auf über den Triumph beim Wien Masters auf der Donauinsel.
“Vor meiner Verletzung war die Saison sehr stark, ich bin froh, dass ich weiter mit Alex spielen kann, mit seiner Routine wird er mir viel beibringen können“, erklärt Pascariuc. Der wie Hörl und Grössig die Quali für die EM in Polen als Ziel vorgibt. Die just in Stare Jablonki stattfinden wird, dem Ort, an dem sich der 26-Jährige verletzte. Dort könnte auch Laurenz Leitner am Start sein. Der nach seiner Krebserkrankung im Laufe der Saison wieder einsteigen und mit Moritz Kindl am Court stehen wird.M. Grill
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