Der erneute Wintereinbruch in der Steiermark führte zu einer Serie an Unfällen mit mehr als einem Dutzend Verletzten. Dazu kamen viele kleinere Crashs quer durch das Land. Die Feuerwehren waren voll gefordert.
Dieser Überblick hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, er lässt aber erahnen, wie viele Unfälle sich in den vergangenen beiden Tagen ereignet haben. Besonders stark gefordert waren die Einsatzkräfte wegen des am Montag einsetzenden Schneefalls. In Gschmaier, einem Ortsteil der oststeirischen Gemeinde Gersdorf an der Feistritz, krachte am Nachmittag ein Auto in einer S-Kurve ins Geländer der Brücke. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.
Bereits in der Früh musste die Feuerwehr Donnersbach zu einem Unfall auf der B75 ausrücken. Das E-Call-System eines Autos hatte Alarm ausgelöst. Entgegen der Erstmeldung war keine Person eingeklemmt, die vier Personen im Unfallfahrzeug blieben unverletzt.
Paketzusteller rutschte in den Wald
Gleich zweimal rückte am Montag die Feuerwehr Vorau aus: Am Nachmittag rutschte im Ortsteil Riegersberg ein Paketzusteller im äußerst unwegsamen Gelände vom Weg ab und einen Hang im Wald hinab. Am Abend landete in Vorholz – bei laut Feuerwehr „tief winterlichen Fahrverhältnissen“ – ein Auto in einem Graben.
Kurioser Einsatz in Schladming: Ein herrenloser Pkw wurde am Montag bei einem Lokal im Planaistadion, abseits der Straße, entdeckt, vom Lenker fehlte jede Spur. Nachdem die Polizei grünes Licht gegeben hatte, konnte die Feuerwehr das Auto mit einer Seilwinde auf den Parkplatz ziehen.
Schneeräumfahrzeug gerettet
In Werndorf drohte Montagabend ein Schneeräumfahrzeug in einen Graben zu stürzen. „Dank des raschen und koordinierten Einsatzes unserer Kräfte konnte es mithilfe des Tanklöschfahrzeugs gesichert und kontrolliert geborgen werden. Während der Bergungsarbeiten musste die B67 aus Sicherheitsgründen zeitweise vollständig gesperrt werden“, heißt es von der Feuerwehr.
Mutter und Kind verletzt
Am Feiertag ging die Serie weiter: Auf der Schnellstraße S35 bei Bruck krachte in der Früh ein Auto gegen die Leitschiene und blieb auf der Überholspur liegen. Eine Mutter und ihr Kind wurden verletzt, das Rote Kreuz übernahm die Versorgung. Genauere Details zu den Opfern fehlen noch.
Gegen 14 Uhr rutschte dann in Mühldorf bei Feldbach ein Lastwagen von der B66 und landete seitlich im Graben. Laut Feuerwehr konnte aber rasch Entwarnung gegeben werden. Der Lkw-Lenker blieb unverletzt.
Die steirischen Feuerwehren meldeten zahlreiche weitere Einsätze, von Strallegg bis Landscha. Ein herzliches Danke an alle Einsatzkräfte!
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