Rennstall vernichtet

Brand könnte Aus für jungen Rennfahrer bedeuten

Oberösterreich
07.01.2026 08:00

Die Nachwuchs-Motorradhoffnung Jakob Rosenthaler (19) verlor zu Silvester sein Rennstall-Depot in St. Florian bei Linz bei einem Großbrand. Der Schaden ist nur schwer zu beziffern. Nun sammelt die Familie Spenden für einen Neuanfang – sonst könnte es das Ende seiner vielversprechenden Karriere bedeuten.

„Wie jedes Jahr um diese Zeit waren wir in Spanien, als in der Silvesternacht die Nachricht kam, dass der Stadel, in dem wir eingemietet sind, abgebrannt ist“, ist Klaus Rosenthaler, der Vater von Jakob (19), immer noch fassungslos. Der „Rennstall“ in St. Florian bei Linz wurde ein Raub der Flammen – die „Krone“ berichtete.

Nachwuchsrennfahrer Jakob Rosenthaler mit Familie
Nachwuchsrennfahrer Jakob Rosenthaler mit Familie(Bild: Rosenthaler)
. . . und mit vollem Einsatz beim Rennen
. . . und mit vollem Einsatz beim Rennen(Bild: Rosenthaler)

„Alles war da drinnen“
„Das war seine Basis für den Rennsport. Da war alles drinnen, was wir nicht mitgenommen haben – zwei Rennmaschinen, Teile, Spezialwerkzeug, Ausrüstung. Wir versuchen jetzt, den Schaden zu beziffern. Es waren viele spezielle Komponenten und Prototypen im Depot“, so der Vater. Die Brandursache ist noch unklar – ein erster Verdacht lautete aber, dass Feuerwerke den Holzbau angezündet haben könnten.

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Wir sind fassungslos, müssen das erst einmal verarbeiten und den Schaden beziffern. In dem Stadel war fast die gesamte Ausrüstung. Das ist jetzt alles zerstört.

Klaus Rosenthaler, Vater von Jakob (19)

„Könnte ein Ende bedeuten“
Das große Problem: „Es war leider Gottes nichts versichert. Das war nie ein Thema – ein großer Fehler“, ist sich Klaus Rosenthaler schmerzlich bewusst. Während er von Spanien aus alles regelt, und mit dem Sohn weitertrainiert – sie könnten daheim auch nichts ausrichten – hält Jakobs Schwester Eva die Stellung: „Mein Bruder hat unermüdlich für seine Motorsportkarriere gekämpft und sich einen Namen gemacht, aber dieser Rückschlag könnte ein Ende bedeuten.“ In seinem Namen startete sie eine Spendenaktion auf der Plattform „GoFundMe“, um den finanziellen Schaden zumindest abzufedern.

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