Der Brand eines Wohnwagens und dem dazugehörigen Holzanbau in Sierning (OÖ) forderte in der Nacht auf Dienstag die Einsatzkräfte. Eine 65-jährige Frau hatte sich noch selbst mit einem Sprung aus dem Fenster retten können. Mit Verbrennungen zweiten Grades wurde sie schließlich nach Wien ins Spital geflogen.
Beinahe hätte schon wieder ein Brand in Sierning ein Menschenleben gefordert! In letzter Sekunde konnte sich eine 65-Jährige in Sicherheit bringen. In der Nacht auf Dienstag, gegen 0.45 Uhr wurde sie vom Knistern der Flammen aus dem Schlaf gerissen. Geistesgegenwärtig sprang sie aus dem Fenster des Wohnanhängers und alarmierte die Einsatzkräfte.
Schwere Verbrennungen
Zwar war sie dem Tod von der Schaufel gesprungen, aber dennoch nicht ungeschoren davongekommen: Nach der Erstversorgung durch das Rote Kreuz wurde die Frau in das AKH nach Wien geflogen. Sie hatte Verbrennungen zweiten Grades erlitten, deren Behandlung ein Brand-Intensivbett erfordert.
Alles brannte nieder
Der Wohnwagen, der in einer angebauten Holzhütte auf einem ehemaligen Dauercampingplatz in Sierning geparkt war, stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand. Rund 60 Kameraden von vier Wachen bekämpften noch bis etwa 2 Uhr nachts die letzten Flammen, bevor „Brand aus“ gegeben wurde – von Wohnwagen und Anbau blieb nichts übrig. Die Dame soll nur gelegentlich auf dem Areal geschlafen haben, zudem soll sie in jener Nacht alleine dort gewesen sein. Die Brandursache ist unklar, und Gegenstand von polizeilichen Ermittlungen.
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