Zwei einschlägig Vorbestrafte (79, 52) sollen sich wieder an Unmündigen vergangen haben. Beim Prozess am Landesgericht Wels drohen den beiden lange Haftstrafen. Der Ältere könnte außerdem in einem forensischen Zentrum untergebracht werden.
Zwei mehrfach verurteilte Sexualstraftäter stehen ab Mittwoch in Wels erneut vor Gericht. Einem 79-Jährigen aus Bad Goisern und einem 52-jähriger Lambacher wird vorgeworfen, sich unter anderem zwischen Dezember 2023 und Dezember 2024 mehrfach an Unmündigen und Jugendlichen vergangen zu haben.
Drei Verhandlungstage
Teilweise sollen die Taten mit versteckten Kameras im Wohnhaus des Älteren aufgenommen worden sein. Während der 79-Jährige teilweise geständig ist, hatte der Jüngere bisher alles abgestritten. An drei Verhandlungstagen wird ein Schöffensenat darüber entscheiden müssen, wie die Strafen wegen schweren sexuellen Missbrauchs diesmal ausfallen sollen.
Mit abartigen Neigungen aufgefallen
Beide Angeklagte waren schon in der Vergangenheit mit abartigen Neigungen aufgefallen und hatten deshalb auch bereits längere Gefängnisaufenthalte verbüßt. Bei einer neuerlichen Verurteilung drohen Haftstrafen von bis zu zehn Jahren. Der 79-Jährige könnte zudem in einem forensischen Zentrum untergebracht werden.
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