Linzer Medienfestival

Ars Electronica: Von der 3D-Brille zum Roboterhund

Oberösterreich
02.03.2026 14:30

Das Linzer Medienfestival Ars Electronica findet heuer von 9. bis 13. September statt. Weil die Postcity nicht mehr als Zentrum zur Verfügung steht, kehrt die Ars in die Linzer Innenstadt zurück. Zu feiern gibt es außerdem das Ars Electronica Center, das vor 30 Jahren mit der Attraktion eines Flugsimulators in die Zukunft startete.

Als die Linzer beschlossen, ein „Museum der Zukunft“ zu bauen, waren gerade die ersten SMS im Umlauf. Man schrieb 1993. Als das Ars Electronica Center dann 1996 seine Türen öffnete, wurde das Internet schon Mainstream. Und jetzt ist das Ars Electronica Center schon wieder 30 Jahre alt und wir gehen darin mit Roboterhunden spazieren und lassen KI für uns Dinge erledigen

Das Jubiläum wird ein roter Faden im Medienfestival Ars Electronica sein, das am 9. September startet. Man wird die Entwicklung vom Flugsimulator Humphrey bis zur allerneuesten Attraktion – eine virtuelle Flugreise im Wingsuit durch KI‑Welten – überspannen und wagt gleichzeitig eine Standortbestimmung.

Als 1996 das Ars Electronica Center eröffnet worden ist, war der Flugsimulator „Humphrey“ die ...
Als 1996 das Ars Electronica Center eröffnet worden ist, war der Flugsimulator „Humphrey“ die große Attraktion(Bild: Ars Electronica)

Das sperrige Festivalthema nennt sich „Zukunft beginnt. Negotiating Humanity“ (Über die Menschlichkeit verhandeln, Anm.). Angesichts der Kriegsherde und der digitalen Fortschritte „müssen wir dafür kämpfen, die technologische Entwicklung demokratisch, gerecht und menschenwürdig zu gestalten, statt von Profitlogik geleitet zu werden“, sagt Festivalleiter Gerfried Stocker.

Wie die Ars Electronica dazu beitragen will, wird man ja dann im Herbst sehen. Die Postcity, die seit 2015 als Festivalzentrum diente, bleibt heuer erstmals geschlossen. Die Ars bezieht stattdessen in der Linzer Innenstadt 30 Schauplätze, die in drei „Hubs“ (Zentren) zusammenfasst sind: das OK Quarter, der Med Campus beim Kepler‑Klinikum und das Danube Triangle mit u.a. dem Lentos, Ars Electronica Center und der Anton Bruckner Privatuniversität.

Die Festivaleröffnung findet vor dem Mariendom statt. Symposien, Ausstellungen, Performances und Konzerte sind geplant. Außerdem werden Goldene Nicas – die weltweit größte Auszeichnung für Medienkunst – vergeben.

Im Finale des Festivals gibt es auch wieder die Linzer Klangwolke, die große, frei zugängliche Open‑Air‑Inszenierung mit Musik, Licht und künstlerischen Aktionen findet am 12. September statt.

Übrigens: Ab November 2026 wird das Ars Electronica Center dann mit neuen Ausstellungen zur Heimat für humanoide Roboter und KI‑Agents.

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