Laut Anklageschrift

Ecclestones Angaben für Staatsanwalt unglaubwürdig

Sport
13.04.2014 12:39
Die Münchner Staatsanwaltschaft hält die Verteidigungslinie von Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone im bevorstehenden Korruptionsprozess für unglaubwürdig. Dies gehe aus der Anklageschrift hervor, berichtete die "Welt am Sonntag".

Ecclestone behauptet, vom früheren BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky im Zuge des Verkaufs der Formel-1-Anteile erpresst worden zu sein und ihm deshalb 44 Millionen Dollar gezahlt zu haben. Dagegen wirft die Staatsanwaltschaft dem Briten vor, Gribkowsky bestochen zu haben, damit Ecclestones Wunschkandidat CVC den Vorzug bei dem Geschäft erhält.

Der 83-jährige Formel-1-Chefvermarkter muss sich deshalb ab 24. April wegen Bestechung und Anstiftung zur Untreue vor dem Münchner Landgericht verantworten. Gribkowsky hatte vor Gericht zugegeben, das Geld erhalten zu haben. Er war wegen Bestechung im Sommer 2012 zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hatte der Ex-Banker kein Beweismaterial gegen Ecclestone wegen angeblich fragwürdiger Steuersparmodelle in der Hand und konnte diesen deshalb gar nicht erpressen. Vielmehr sei es Ecclestone darum gegangen, den Verkauf der Formel-1-Anteile der BayernLB in seinem Sinne zu beeinflussen. Im für ihn schlimmsten Fall droht Ecclestone eine Gefängnisstrafe.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Sport
13.04.2014 12:39
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung