Geht‘s wieder bergauf?

Die ersten Neujahrsvorsätze des Bundeskanzlers

Innenpolitik
05.01.2026 06:00

Nach rund einem Jahr an der Spitze der ÖVP soll es für die Kanzlerpartei im neuen Jahr in den Umfragen und für das Land ganz generell wieder nach oben gehen. Helfen sollen Stockers erste Neujahrsvorsätze: Am 14. Jänner wird die Industriestrategie im Ministerrat fixiert, zuvor soll es Erleichterungen im Tourismus-Bereich geben.

Sein erstes Jahr als ÖVP-Chef hätte sich Christian Stocker gewiss anders vorgestellt. Einerseits, weil bei der Übernahme des Amtes vor fast genau einem Jahr eher davon auszugehen war, dass er Vizekanzler unter FPÖ-Chef Herbert Kickl werden würde.

Glück und Segen fürs neue Jahr: Bundeskanzler Christian Stockler (ÖVP) mit Sternsingern im ...
Glück und Segen fürs neue Jahr: Bundeskanzler Christian Stockler (ÖVP) mit Sternsingern im Bundeskanzleramt(Bild: APA/CHRISTOPHER DUNKER)

Und dann andererseits, weil er sich als Überraschungskanzler nach rund zehn Monaten Regierungszeit gewiss bessere Umfragewerte für seine Volkspartei erhofft und erwartet hätte.

Die ersten Maßnahmen für 2026
Im neuen Jahr will Stocker nun aber jetzt mit alten Vorhaben politisch neue Akzente setzen. Wie die „Krone“ aus Regierungskreisen hört, soll die lang erwartete Industriestrategie am 14. Jänner endlich den Ministerrat passieren.

Der Kanzler-Kalender für 2026 ist politisch prall gefüllt.
Der Kanzler-Kalender für 2026 ist politisch prall gefüllt.(Bild: Eva Manhart)

Dabei will man sich dem Vernehmen nach auf Schlüssel-Technologien verständigen, die einer besonderen Förderung bedürfen – und den in die Bredouille geratenen rot-weiß-roten Industriestandort dadurch entlasten.

Weitere Maßnahmen für die Wirtschaft soll es indes bereits beim ersten Ministerrat des neuen Jahres am Mittwoch geben. Maßnahmen zur Stärkung des heimischen Tourismus stehen dann auf dem Plan. „Betriebsnachfolgen im Tourismusbereich sollen erleichtert werden“, heißt es dazu vorab aus dem Kanzleramt am Wiener Ballhausplatz.

Alte Formel bleibt Ziel im neuen Jahr
Festhalten will der Kanzler auch im Jahr 2026 an seiner 2-1-0 Formel. Konkret rechnet sich Stocker dabei bekanntlich zwei Prozent Inflation, mindestens ein Prozent Wirtschaftswachstum und Nulltoleranz gegenüber jenen, die die Gesellschaft gefährden, aus. Ob diese Rechnung unterm Strich auch aufgehen wird, darf zumindest bezweifelt werden.

Weitere Ziele und Projekte für das kommende Jahr will der Bundeskanzler jedenfalls aber bei seiner Rede in der Wiener Metastadt am 30. Jänner im Zuge eines politischen Neujahrsauftakts der ÖVP präsentieren ...

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