Der Gitarrist und Keyboarder der britischen Band The Cure, Perry Bamonte, ist tot. Der Musiker starb zu Weihnachten im Alter von 65 Jahren nach kurzer Krankheit zu Hause. Die Bandkollegen trauern um ihren Freund.
Sie würdigten ihn als „ruhig, intensiv, intuitiv, beständig und ungeheuer kreativ“. „Teddy“ Bamonte sei ein „warmherziger und wesentlicher Teil der Geschichte von The Cure“ gewesen. „Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten seiner Familie. Er wird sehr schmerzlich vermisst werden“, hieß es weiter.
Mit ihrem Frontmann Robert Smith und dessen klagender Stimme gehörten The Cure zu den Wegbereitern des Gothic Rock, ihr Album „Pornography“ von 1982 strotzte von suizidalen Anspielungen. Später veröffentlichte die Band auch fröhlichere Songs wie „The Lovecats“ oder „Friday I‘m in Love“.
Zunächst als Techniker zur Band gestoßen
Ab 1984 arbeitete Bamonte zunächst als Gitarrentechniker für The Cure. Von 1990 bis 2004 und erneut von 2022 bis zu seinem Tod war er Gitarrist, Bassist und Keyboarder der Band. Er war an zahlreichen Alben wie „Wish“, „Wild Mood Swings“, „Bloodflowers“ und „The Cure“ beteiligt und stand bei mehr als 490 Konzerten mit auf der Bühne, wie die Band erklärte. Einige „gehörten zu den besten in der Geschichte der Gruppe“, wurde betont.
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