Weihnachtszeit – auf Österreichs Straßen bedeutet das vor allem auch Stauzeit. Muss man bis zum Heiligen Abend vor allem rund um Einkaufszentren und -straßen mit Überlastung rechnen, benötigt man nach der Bescherung vor allem aufgrund von Reiseverkehr eine große Portion Geduld. Und auch das Wetter – Stichwort Schnee – könnte die Situation weiter verschärfen.
Noch die letzten Geschenke besorgen? Mit dieser Idee ist man in den letzten Tagen vor dem Heiligen Abend erfahrungsgemäß leider nicht alleine. Und daher sollte man mehr Zeit einplanen und sich vor allem auch ein gutes Nervenkostüm zulegen. Denn laut ARBÖ-Schätzung ist am Montag, Dienstag und auch noch am Heiligen Abend mit starkem Einkaufsverkehr zu rechnen. „Besonders betroffen sind die Zufahrten zu Einkaufsstraßen, Einkaufszentren und Fachmarktzentren“, warnt der Verkehrsclub.
Hat das Christkind schlussendlich alle Geschenke beisammen, geht es erfahrungsgemäß ab dem Nachmittag am Heiligen Abend eher ruhig auf Österreichs Straßen zu. Viele Familien verbringen diese Stunden im engsten Familienkreis, „größere Reisebewegungen finden nur vereinzelt statt“, so der ARBÖ.
Im Süden und Osten kann es „weiß“ hergehen
Das allerdings trifft sich nicht zuletzt hinsichtlich der Wetterprognose gut. Denn wie ausführlich berichtet, dürfte es heuer vor allem im Süden und Osten des Landes „weiß“ hergehen. Aufgrund von Abkühlung dürfte das Christkind heuer nämlich Gesellschaft von Frau Holle bekommen: Schneefall ist möglich, und könnte daher für Behinderungen sorgen.
Auch am Christtag und Stefanitag darf mit eher „ruhigerem Verkehrsfluss“ gerechnet werden. Zumeist stehen an diesen Tagen Besuche von Verwandten und Bekannten an.
Reisewelle rollt an und auch der „Umtausch-Verkehr“
Überschaubares Verkehrsgeschehen dürfte nach Ende der besinnlichen Zeit ab dem Wochenende vorbei sein. Denn ab Samstag rollt die Reisewelle in Richtung Urlaubs- bzw. Skigebiete an. Für diesen Tag heißt es: Bitte geduldig sein. „Dieser Tag zählt zu den verkehrsintensivsten der gesamten Weihnachtszeit. Die stärksten Belastungen werden zwischen den frühen Morgenstunden und dem frühen Nachmittag erwartet“, warnt der ARBÖ.
Und nicht zu vergessen – nicht immer hat das Christkind mit seinen Geschenken ins Schwarze getroffen oder vielleicht waren diverse Gutscheine in den Packerln. Daher muss auch wieder mit einem verstärkten Zustrom zu Einkaufszentren und Co. gerechnet werden.
Außerdem wird die Lage auf den Straßen zusätzlich durch den Anreiseverkehr zum Damen-Ski-Weltcup am Semmering verschärft.
Achtung, Fahrverbote im Westen!
Zudem warnt auch der ÖAMTC vor zusätzlichen Behinderungen, und zwar durch Fahrverbote in Vorarlberg und Tirol.
Tipps für stressfreie(re) Fahrten
Ganz allgemein gilt jedenfalls: bitte mehr Zeit einplanen, Nerven bewahren und vielleicht sogar, wenn möglich, auf das Auto verzichten. „Einkaufsfahrten sollten möglichst in die frühen Vormittagsstunden gelegt werden, für Urlaubsfahrten am Samstag sind ausreichend Zeitreserven einzuplanen“, so der ARBÖ. Für den Besuch des Ski-Weltcups am Semmering werden Park-and-ride-Angebote sowie Shuttlebusse oder Bahn empfohlen.
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