Teilbedingte Haft

Banker veruntreute 3,3 Millionen Euro eines Kunden

Oberösterreich
18.12.2025 17:00

Da hätte sich der Kunde wohl bessere Beratung erhofft: Ein Bankberater veruntreute während weniger Monate die stolze Summe von 3,3 Millionen Euro, anstatt sie in den gewünschten Wertpapieren anzulegen. Dafür wurde er am Donnerstag am Landesgericht Wels verurteilt.

3,3 Millionen Euro – eine beträchtliche Summe, die ein Kundenbetreuer bei einer Bank im Bezirk Vöcklabruck (OÖ) veruntreut haben soll. Laut Anklage soll der 59-jährige Bankberater einen vermögenden Kunden alles andere als gut beraten haben, wie am Donnerstag am Landesgericht Wels aufgearbeitet wurde.

Andere Wertpapiere gekauft
So soll er zwischen April und September 2025 Wertpapieraufträge dieses Kunden nicht erfüllt, sondern stattdessen andere Wertpapiere mit dessen Geld gekauft haben. Dadurch habe er der Bank einen Schaden von rund 2,8 Millionen Euro verursacht. Damit nicht genug: Von demselben Kunden habe er zudem fast 500.000 Euro – konkret 493.000 Euro veruntreut.

Teilbedingte Haftstrafe
Der bis dato unbescholtene Bankbetreuer war geständig. Am Landesgericht Wels fasste er für seine dreisten Taten eine teilbedingte Haftstrafe aus: drei Jahre, davon eines unbedingt. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

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