Die „Krone“ gratuliert

Brennsteiner: „Surreal, größter Tag der Karriere“

Ski Alpin
29.11.2025 07:19

Vier Kreuzbandrisse, zig Dramen – der ewige Pechvogel Stefan Brennsteiner raste in Copper zu seinem Premierensieg. Danach dankte er seiner Familie. „Krone“-Reporter Phlipp Scheichl berichtet – und gratuliert – aus bzw. in Copper Mountain.

Die „Krone“ berichtet aus Copper Mountain

Bei den Winterspielen 2022 in Peking stürzte er auf Medaillenkurs liegend, bei der Weltmeisterschaft 2023 wurde er Vierter. Und bei der Heim-WM in Saalbach, dem Highlight seiner Karriere, ging ihm im Februar nach wenigen Fahrsekunden der Ski auf, galt er als Pechvogel der Nation. Ja, Stefan Brennsteiner musste schon viel mitmachen. Neben sportlichen Enttäuschungen auch körperliche Dramen, er riss sich gleich vier Mal das Kreuzband.

Stefan Brennsteiner jubelt, „Krone“-Reporter Philipp Scheichl gratuliert vor Ort.
Stefan Brennsteiner jubelt, „Krone“-Reporter Philipp Scheichl gratuliert vor Ort.(Bild: GEPA)

Doch immer wieder fand der Salzburger einen Weg zurück, ließ nicht locker – und wurde gestern im Riesentorlauf von Copper Mountain belohnt! Brennsteiner raste im 81. Einzelrennen zum ersten Sieg, ist mit 34 zweitältester Premierengewinner überhaupt nach Thomas Tumler (Sz). „Unglaublich! Ich habe so viel harte Momente gehabt. Cool, dass ich draufgeblieben bin“, lachte „Brendy“.

Freude auch bei Kollegen
Die Weichen für Österreichs ersten Riesentorlauf-Erfolg seit 23 Rennen hatte er in Lauf eins gesetzt, mit Nummer eins die Richtmarke in den Schnee gezaubert. Weil Marco Odermatt ausschied, stand die Tür weit offen. Und Brennsteiner fuhr durch, behielt die Nerven, brachte seine erste Halbzeit-Führung in überlegener Manier ins Ziel. Danach ließ er den Emotionen freien Lauf: „Ich habe so lange darauf hingearbeitet – das ist das absolute Highlight meiner Karriere.“ Bei der Hymne musste er die Freudentränen unterdrücken, das Rote Trikot als Disziplinen-Führender sei „surreal, die Krönung eines tollen Tages“. 

(Bild: „Krone)

Am Vorabend hatte er mit der Mannschaft anlässlich von Thanksgiving einen Truthahn gegessen, er lachte: „Das scheint geholfen zu haben.“ Wie die Unterstützung aus der Heimat. „Es gibt so viele, die immer zu mir gestanden sind, speziell die Familie – schön, dass ich ihnen was zurückgeben kann“, dankte er Frau Denise. Und dem fast zweijährigen Sohn, der Lauf zwei verschlief: „Egal – denn ob ich ausfalle oder gewinne, er wird mich immer gleich behandeln.“

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