Vor Konferenz

To-do-Liste für Ortschefs im Kampf gegen Transit

Tirol
24.11.2025 16:00

Das Transitforum Austria hat vor der Bürgermeisterkonferenz im Außerfern eine To-do-Liste an die Ortschefs verschickt. Die Tiroler „Krone“ kennt die Punkte und die Forderungen des Obmanns.

Vor der Bürgermeister-Konferenz am Mittwoch im Bezirk Reutte hat das Transitforum auf Wunsch seiner Mitglieder noch einmal einen Brief an die Ortschefs verfasst. „Damit wollen wir ihnen eine To-do-Liste mitgeben, die sie von der Landespolitik und den Behörden im Kampf gegen den Transitverkehr einfordern müssen“, sagt Obmann Fritz Gurgiser.

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Das sind keine ideologischen Wünsche, sondern Verpflichtungen des Gesetzgebers.

Fritz Gurgiser, Transitforum Austria

Liste umfasst sieben Punkte
Die Lösung lautet: Dosieren, dosieren und noch einmal dosieren. Daher haben die zuständigen Behörden als Exekutive im Vollzug sicherzustellen, dass:

  • Die Sicherheit, Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs gewährleistet ist.
  • Die Widmung der Eigenheime, Wohnungen, betrieblichen Anlagen, etc. gesichert ist.
  • Die Freiheit der Nutzung der privaten und betrieblichen Liegenschaften möglich bleibt.
  • Die Lärmbelastungen über den Lärmschwellengrenzwerten ebenso wie Schadstoffbelastungen etc. ferngehalten werden.
  • Blaulichtorganisationen wie Rettung, Polizei, Feuerwehr, Bergrettung, öffentlicher Verkehr etc. ihren gesetzlichen Verpflichtungen ohne Zeitverlust nachkommen können.
  • Dringende gesundheitlich erforderliche Familien-, Krankenhaus-, Arztbesuche auch an stark frequentierten Tagen und Wochenenden ohne grobe zeitliche Einschränkungen möglich sind.
  • Staustunden die regionalwirtschaftlichen Betriebe aller Branchen nicht schlechter stellen. Die regionale Versorgung muss sichergestellt sein.

Dosierung, um Konflikte zu vermeiden
„Das sind keine ideologischen Wünsche, sondern Verpflichtungen des Gesetzgebers. Realisierbar ist das nur mit einer Dosierung an den Außengrenzen bzw. im Hoheitsgebiet der Alpenkonvention“, so Gurgiser.

Es gehe nicht um einen Konflikt mit der Landesregierung, „es geht ausschließlich darum, die Grundrechte auf einen intakten alpinen Lebens-, Regionalwirtschafts- und Naturraum so abzusichern, dass das Leben und Wirtschaften an der hochbelasteten Fernpass-Transitroute und allen Ausweichstrecken ohne die derzeitigen massiven Einschränkungen in vielfältiger Art möglich ist“, betont Gurgiser abschließend.

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