Anfrage im Landtag

Warum dürfen in OÖ so viele Biber getötet werden?

Oberösterreich
22.11.2025 18:00

Anfrage der Grünen an den ressortzuständigen Landeshauptmann-Vize von der FPÖ zur jährlichen Abschusserlaubnis von 158 Nagern.

In einer schriftlichen Anfrage an den für Naturschutz zuständigen Vize-Landeshauptmann Manfred Haimbuchner (FPÖ) verlangen die Grünen Aufklärung und Transparenz im Zusammenhang mit den festgelegten Abschuss-Quoten für Biber in Oberösterreich.

Wie entwickelt sich Population?
„Durch die Biber-Verordnung wird die jährliche Tötung von 158 Tieren ermöglicht. Bislang fehlen jedoch transparente und nachvollziehbare Daten“, meint der grüne Landtagsabgeordnete Rudi Hemetsberger. Es gebe weder konkrete Zahlen zur tatsächlichen Größe und Entwicklung der Population in Oberösterreich noch zu den entstandenen Schäden. „Wir möchten endlich wissen, auf welche Daten sich das Land bei seiner Entscheidung zur Erlassung der Biber-Verordnung stützt“, betont Hemetsberger.

Von Bibern verursachte Schäden sorgen auch in Oberösterreich immer wieder für Konfliktstoff.
Von Bibern verursachte Schäden sorgen auch in Oberösterreich immer wieder für Konfliktstoff.(Bild: Manfred Fesl)

Exakte Aufschlüsselung und Zählmethoden
Unklar sei beispielsweise, wer beziehungsweise welche Institutionen in den vergangenen zehn Jahren die entsprechenden Daten dafür erhoben hätten. In seiner Anfrage verlangt der Landesrat daher nun eine exakte Aufschlüsselung nach Bezirken, Gewässerabschnitten und Zählmethoden. „Uns interessieren auch, welche wissenschaftlichen Methoden bei der Datenerfassung angewandt worden sind.“

Gleiches fordert er auch bezüglich der Art der Schäden, der Schadenssummen, der Präventionsmaßnahmen, der eingesetzten Fördermittel und der ausbezahlten Entschädigungszahlungen. 

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