US-Präsident Donald Trump sieht sich mittlerweile einem immer unzufriedeneren Volk gegenüber. Aktuell dürfte der Druck so hoch sein, dass er den Misserfolg sogar einräumt – aber auch dafür hat er natürlich wieder eine Erklärung parat …
Trumps Versprechen, Amerika wieder „groß“ zu machen, fühlt sich für viele US-Bürger wie eine glatte Lüge an: Die Preise für Nahrungsmittel, Energie und Gesundheit ziehen an. Neben den hohen Lebenserhaltungskosten frustriert die Untersuchung im Fall des verstorbenen Pädokriminellen Jeffrey Epstein.
Die Enttäuschung lässt sich auch in Zahlen festhalten – laut einer Analyse von Reuters/Ipsos sind die Umfragewerte des amtierenden Staatschefs auf nur 38 Prozent gefallen. Dies bedeutet den niedrigsten Wert seit seiner Rückkehr an die Staatsspitze.
„Meine Umfragewerte sind gerade gesunken“, räumte Trump am Mittwoch mit einer für ihn ungewohnten Ehrlichkeit bei einer Rede vor hochrangigen Managern und Vertretern aus Saudi-Arabien ein. „Aber bei klugen Leuten sind sie stark gestiegen“, setzte er drauf. Reuters/Ipsos zufolge beläuft sich Trumps Zustimmung bei Wählern mit Hochschulabschluss bei 33 Prozent, bei jenen ohne konnten 42 Prozent verzeichnet werden.
Für viele Fans ist Trumps Migrationspolitik zu „weich“
Für die schlechten Ergebnisse machte der 79-Jährige das teilweise Unverständnis bei Konservativen verantwortlich. Diese würden seine Ansicht nicht teilen, dass einige qualifizierte ausländische Arbeitskräfte für den Aufbau wichtiger Industrien im Inland benötigt werden.
Obwohl Trump mit Härte gegen Einwanderung vorgeht, bemängeln viele Anhänger der MAGA-Bewegung (Make America Great Again), dass die Linie nicht weit genug gehe. Trump konterte: „Das hier ist MAGA. Diese Leute zeigen unseren Leuten, wie sie Mikrochips herstellen, und nach kurzer Zeit können unsere Leute das dann selbst. Dann können die anderen nach Hause gehen.“
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