Nach dem Match gegen Uruguay bleiben der ÖFB-Auswahl nur noch die Partien gegen Island (30. Mai) und Tschechien (3. Juni), um sich den Feinschliff für die am 8. September mit dem Heimspiel gegen Schweden beginnende EM-Qualifikation zu holen, die erfolgreich enden soll. "Unser Ziel ist ganz klar Frankreich 2016, auch wenn wir gute Gegner haben", sagte Prödl.
Der Innenverteidiger glaubt an die Siegchance gegen Uruguay, auch wenn es gegen die aktuelle Nummer sieben der Welt geht. "Uruguay ist sicher Favorit, aber wir müssen uns vor keinem Gegner verstecken. Wir haben das Gefühl entwickelt, dass wir gegen jeden Gegner etwas holen können." Daran ändere auch die kurze Vorbereitungszeit nichts. "Der Stamm ist gefunden, wir kennen die Philosophie. Es gibt einige Mechanismen, die auch ohne fünf Trainingseinheiten funktionieren", meinte Prödl.
Bremen-Legionäre voller Selbstvertrauen
Der Steirer bezeichnete das bevorstehende Länderspiel als "schöne Abwechslung" im Abstiegskampf der deutschen Bundesliga, in dem am Samstag mit dem 1:0 im Nordderby gegen den Hamburger SV ein Befreiungsschlag gelang. "Dieser Sieg hat sehr gut getan", gab der 26-Jährige zu. Matchwinner für Werder war Zlatko Junuzovic, der den entscheidenden Treffer gegen den HSV erzielte. "Aber wichtiger als das Tor war unser Sieg, dadurch haben wir uns etwas Luft verschafft. Umso mehr freue ich mich auf die Nationalmannschaft."
Das Spiel gegen Uruguay sieht der ehemalige Austria-Kärnten-Spieler, der nun an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt, als richtungsweisenden Test. "Uruguay hat eine andere Spielkultur, ist technisch versiert. Es ist eine schöne Abwechslung, gegen eine Mannschaft von einem anderen Kontinent anzutreten, dieser Test bringt uns sicher weiter."
Das Kräftemessen mit Stars wie Luis Suarez könnte wichtige Erkenntnisse für die Zukunft bringen. "Gerade in solchen Spielen gegen Top-Stars kann man sich weiterentwickeln. Da sieht man, welche Defizite man noch hat", erklärte Junuzovic.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.