„Es ist dringend“

Angestellte überwies über 10.000 Euro an Fake-Chef

Tirol
11.11.2025 16:00

„CEO-Fraud“ ist eine Betrugsmasche, bei der sich Kriminelle als Chefs eines Unternehmens ausgeben und „ihre“ Angestellten derart manipulieren, dass diese etwa vermeintlich wichtige Überweisungen tätigen. Genau das ist dieser Tage einer Firma in Innsbruck passiert. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehr als 10.000 Euro!

Wer legt sich schon gerne mit dem Chef an und ignoriert dessen Anweisungen? Wohl niemand. Ein gesundes Misstrauen sollte aber trotzdem stets an den Tag gelegt werden, vor allem, wenn die „Befehle“ nicht persönlich, sondern via E-Mail oder WhatsApp kommen. Und: Wenn es um horrende Geldsummen geht!

Anweisung kam per E-Mail
Eine 44-jährige Einheimische kann davon sprichwörtlich ein Lied singen, nachdem kürzlich während der Arbeitszeit plötzlich eine Nachricht in deren Posteingang eingetrudelt war. „Ein unbekannter Täter gab sich per E-Mail als Firmenchef aus und veranlasste die Angestellte dazu, einen niedrigen, fünfstelligen Eurobetrag auf ein ausländisches Konto zu überweisen“, schildert die Polizei die dreiste Betrugsmasche.

Zuvor über Finanzen erkundigt
Zuvor hatte sich der vermeintliche Geschäftsführer schon nach der finanziellen Situation der Firma erkundigt – und eben danach, ob eine „dringende Auslandsüberweisung“ möglich sei. 

Nach weiterem Schriftverkehr habe die Angestellte die Überweisung letztlich wie angewiesen durchgeführt. Als der Schwindel auffiel, war es bereits zu spät und das Geld futsch. Ermittlungen der Polizei laufen.

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