Enttäuschendes 1:1 bei der WSG Tirol – der nächste Rückschlag für Rapid. „Wir haben schon ein paar Themen, aber wir brauchen nicht alles nach außen zu transportieren. Doch Veränderungen muss es natürlich schon geben“, fordert Trainer Peter Stöger.
Rapid kommt nicht auf Touren – das Unentschieden im Innsbrucker Tivoli-Stadion kam sogar einigermaßen glücklich zustande. „In der Schlussphase haben wir Geschenke verteilt, die der Gegner nicht angenommen hat. Da nehme ich den Punkt gerne mit“, gestand Coach Peter Stöger.
Dem 59-Jährigen stieß vor allem der Auftritt vor der Pause sauer auf. „In der ersten Hälfte war es überhaupt gar nichts von uns, was Intensität und vor allem das Spiel gegen den Ball betrifft. Das war richtig schlecht. Wir konnten kaum Bälle behaupten. In der zweiten Hälfte sind wir mit ein bisschen mehr Aggressivität rausgekommen.“
„Seit Monaten ohne Sechser“
Angesichts der schwierigen Personalsituation kommt die Länderspielpause für die Hütteldorfer gerade recht. In zwei Wochen könnte Petter Nosa Dahl wieder fit und zudem Martin Ndzie im Vollbesitz seiner Kräfte sein. Stöger sagte auch mit Blick auf den Kameruner: „Irgendwann würde uns ein Sechser guttun. Wir spielen schon seit Monaten ohne Sechser.“
Das Fehlen eines fitten und formstarken Defensivspielers im Zentrum ist nicht die einzige Baustelle, die Stöger beschäftigt. Gleichzeitig warnte der Wiener vor Schwarzmalerei. „Wir stehen momentan auf Platz zwei, das vergisst man manchmal. Wir sind im Cup weiter, das vergisst man auch manchmal. Und international hatten wir Gegner, die es besser als wir gemacht haben. Aber es gibt Vereine, die wären gern dabei und haben es nicht geschafft.“
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