Der Stripfing-Konkurs könnte die Tabelle in Liga zwei ziemlich verändern, davon will sich Austria Lustenau vor dem Heimspiel am Sonntagvormittag gegen Austria Klagenfurt aber nicht ablenken lassen.
Mit dem am Freitag eingebrachten Konkursantrag von Stripfing wird die Liga möglicherweise neu durchgemischt. Man weiß nicht, wie es mit dem Verein weitergeht, ein wahrscheinliches Szenario ist, dass die Niederösterreicher vorzeitig aussteigen. Was bedeuten würde, dass alle bisherigen Ergebnisse mit Stripfinger Beteiligung mit Null gewertet würden. Die Spitzenreiter St. Pölten und Admira würden dadurch drei Punkte verlieren, die Austria aber nur einen, da das Heimspiel mit einem 3:3-Remis endete. Auch Lustenaus Sonntags-Gegner Austria Klagenfurt würde einen Sieg verlieren.
Vorne würde also alles enger zusammenrücken. Dadurch gewinnt die Partie gegen den Absteiger zusätzlich an Brisanz. „Lustenau verfügt über einen guten und breit aufgestellten Kader, sie haben eine sehr erfahrene Achse und viele hervorragend ausgebildete Individualisten. Für mich gehören sie auf jeden Fall zum Kreis der Favoriten auf die Meisterschaft und den Aufstieg“, streut Klagenfurt-Trainer Rolf Landerl Rosen Richtung Namensvetter. Klagenfurt kam hingegen zuletzt etwas außer Tritt und ist bereits seit drei Spielen sieglos.
Kampf um Punkte
Finanziell zählen die Kärntner ebenso zu den Sorgenkindern der Liga. Eine Übernahme des hoch verschuldeten Klubs scheiterte zuletzt, allerdings hat Klagenfurt die Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt und Krankenkasse beglichen. All das wird bei der Sonntags-Matinee ab 10.30 Uhr aber ohnehin keine Rolle spielen. Da zählt nur der Kampf um Tore und Punkte. Austria-Trainer Markus Mader: „Wichtig wird sein, dass wir uns gut bewegen, in die Tiefe kommen und nach Ballverlusten sofort reagieren.“ Bis auf Nico Gorzel ist der Kader vollzählig. Bei Klagenfurt fehlt unter anderem der Ex-Lustenauer Alexander Ranacher.
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