50 Waffen gefunden

Großer Cobra-Einsatz auf Bauernhof in Vorchdorf

Oberösterreich
12.10.2025 11:55

Elite-Polizisten aus zwei Bundesländern stellten bei Großeinsatz in der Ortschaft Adlhaming (Gemeinde Vorchdorf) in Oberösterreich Schusswaffen sicher. Ein Anrainer will Schüsse gehört haben. Eine Person wurde vorübergehend festgenommen. Die Ermittlungen sind im Laufen. 

Großalarm gab es am Samstagnachmittag in der Gemeinde Vorchdorf im Salzkammergut. Die Polizei wurde alarmiert, dass in der Ortschaft Adlhaming ein Mann mit einem Gewehr gesichtet worden sei. Ein Großaufgebot von Spezialkräften der Cobra aus Oberösterreich und Salzburg wurde an den Verdachtsort gerufen. Die anrückenden Elitepolizisten kamen mit Spezialfahrzeugen. Ein Landwirt behauptete, Schüsse wahrgenommen zu haben.

Abgeriegelte Zufahrtswege
Massiv bewaffnet und mit größtmöglicher Schutzausrüstung adjustiert näherten sich die Eliteeinheiten vorsichtig dem Zielgelände, dessen Zufahrtswege großflächig abgeriegelt worden waren. Auch zwei Hubschrauber standen im Einsatz. Diese flogen über die Verdachtsflächen, hielten nach Verdächtigen Ausschau. Rettungsfahrzeuge waren ebenfalls nach Adlhaming dirigiert worden.

Cobra durchsuchte Gebäude
Als die erste Polizeistreife bei dem Hof eintraf, flüchteten rund 15 Verdächtige mit Langwaffen ins Innere des Hauses. Fünf Personen konnten von den Polizisten angehalten werden, eine davon wurde wegen des Verdachtes des Widerstands gegen die Staatsgewalt vorläufig festgenommen. Nachdem das Gebäude umstellt worden war, wurde es von der Cobra durchsucht.

Mehrere Festnahmen
Insgesamt befanden sich 19 Personen vor Ort, die aufgrund des Verdachts einer gerichtlich strafbaren Handlung nach dem Waffengesetz vorläufig festgenommen wurden. Die Beamten fanden außerdem circa 50 halbautomatische Waffen, darunter Sturmgewehre und Pistolen.

Ermittlungen laufen
Die Überprüfung dieser Waffen ergab schließlich, dass alle registriert sind und entsprechende waffenrechtliche Dokumente vorliegen. Warum trotz dieser Umstände die Anwesenden bewaffnet ins Haus geflüchtet waren und mit diesem Verhalten eine logischerweise hohe Eskalationsstufe beim polizeilichen Einschreiten ausgelöst hatten, ist noch ungeklärt.

Übungen an der Waffe als Grund
Später wurden die Festnahmen aufgehoben und die Waffen wieder an die Besitzer übergeben. Die Verdächtigen gaben gegenüber den Beamten an, dass es bei dem Treffen darum gegangen sei, Übungen mit der Waffe durchzuführen. Der Sachverhalt wird sowohl bei der Bezirkshauptmannschaft Gmunden als auch bei der Staatsanwaltschaft Wels angezeigt.

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