"Nicht friedlich"

Thailand: Wahl fand trotz Störaktionen statt

Ausland
02.02.2014 09:35
Trotz massiver Störaktionen von Regierungsgegnern haben die umstrittenen Parlamentswahlen in Thailand am Sonntag weitgehend friedlich stattgefunden. Die Wahllokale schlossen um 9 Uhr (MEZ).

In Bangkok kam es an einigen Wahllokalen zu tumultartigen Szenen, weil Regierungsgegner Eingänge blockierten. Im Süden des Landes konnte in mehreren Provinzen gar nicht gewählt werden, weil Demonstranten die Auslieferung der Wahlscheine verhinderten.

"Friedliche Wahl kann man es nicht gerade nennen"
"Eine friedliche Wahl kann man es nicht gerade nennen", twitterte Sunai Phasuk von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. "Demonstranten waren rücksichtslos und einschüchternd, um die Stimmabgabe in Bangkok und im Süden zu verhindern."

Nachwahl notwendig
Nach Angaben der Wahlkommission war die Stimmabgabe in 42 der 375 Wahlkreise nicht möglich. Damit steht fest, dass das Parlament ohne Nachwahlen nicht zu einer konstituierenden Sitzung zusammentreten kann. Dafür müssen 95 Prozent der 500 Abgeordneten gewählt sein.

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