Di, 21. August 2018

Strafe reduziert

22.01.2014 16:35

Admira bekommt drei Punkte zurück

Die Admira bekommt drei Punkte zurück. Das Ständige Neutrale Schiedsgericht reduzierte am Mittwoch die ursprüngliche Acht-Punkte-Strafe für den Bundesligisten. Die Admira war in erster Instanz verurteilt worden, weil der Klub die Lizenzauflagen nicht erfüllt hatte. Zwar bestätigte das Schiedsgericht unter Vorsitz von Universitätsprofessor Walter Rechberger nun den Bestimmungsverstoß dem Grunde nach, das Ausmaß der Sanktion wurde jedoch für nicht angemessen erachtet und folglich reduziert.

Damit ist der Instanzenweg voll ausgeschöpft und das Verfahren abgeschlossen, die Entscheidung somit endgültig. Die Admira reiste am Abend erfreut ins Trainingslager nach Belek. "Das Schiedsgericht hat sich in der mündlichen Verhandlung ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt und ist schlussendlich zur Meinung gekommen, dass ein Abzug von acht Punkten eine deutlich überzogene Strafe ist. Wir haben drei extrem wichtige Punkte für den Abstiegskampf zurückbekommen und konzentrieren uns ab sofort auf die Rückrunde", so General Manager Alexander Friedl.

"Deplatzierte und maßlos überzogene Strafe"
Sowohl der Senat 5 als auch das Protestkomitee hatten zuvor aus Sicht der Admira "durch das Aussprechen einer unglaublich deplatzierten und maßlos überzogenen Strafe diese in eine Maximalhöhe geschossen, sodass für eine nächste Instanz eine Reduzierung auf ein normales Ausmaß fast nicht mehr möglich war, ohne dass die Bundesliga ihr Gesicht verloren hätte. Auch in Anbetracht dieses Faktums verstehen und akzeptieren wir die Entscheidung des Schiedsgerichts", teilte der Verein mit. "Aufgrund der Vorverurteilung in den ersten beiden Instanzen war es sicher auch für das Schiedsgericht nicht leicht, die Strafe zu minimieren."

"Dank gilt den Spielern der Kampfmannschaft"
Die Admira feierte deshalb das Urteil wie einen Sieg und bedankte sich bei "allen Sponsoren, Partnern und Fans sowie allen Mitarbeitern des Vereins, die diese schwierige Phase der Unsicherheit durchlebt und tapfer ausgestanden haben. Vor allem gilt unser Dank aber den Spielern der Kampfmannschaft und der sportlichen Leitung, die sich in dieser schwierigen Zeit nicht von ihrem Weg abbringen ließen, sondern einen unfassbaren Zusammenhalt gezeigt und dadurch den Verein zu neuer Kraft geführt haben."

Nach dem ursprünglichen Urteil Mitte Oktober waren die Südstädter zehn Punkte hinter Innsbruck zurückgelegen. Diesen Abstand verringerte das Team von Trainer Walter Knaller bis zur Winterpause auf zwei Zähler. 14 Punkte holte die Admira in den zehn Spielen seit ihrer Bestrafung. In den vergangenen sieben Runden gab es drei Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen. Ins Frühjahr starten die Niederösterreicher am 8. Februar mit einem Heimspiel gegen Sturm Graz.

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