Festnahme!

Bewaffnet: 18-Jähriger löst in Villach Einsatz aus

Kärnten
22.09.2025 06:18
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Besonders in Villach ist nach dem Attentat im Februar die Anspannung, was Waffen angeht, hoch. Daher löste ein 18-Jähriger, der offensichtlich eine Waffe bei sich trug, auch einen Polizeieinsatz aus.

Am helllichten Tag spazierte ein deutsch-griechischer Doppelstaatsbürger (18) am Sonntagnachmittag – und trug dabei ganz offensichtlich eine Waffe bei sich: „Der Mann hat vorsätzlich einen Polizeieinsatz provoziert“, heißt es seitens der Landespolizeidirektion. Denn einige Passanten alarmierten besorgt die Beamten: Verständlich, immerhin sitzt den Villachern das islamistische Attentat von Februar noch in den Knochen.

„Der Mann konnte aufgrund einer detaillierten Zeugenbeschreibung rasch angehalten werden“, schildert ein Polizist. Und als er von den Beamten mit den Vorwürfen konfrontiert wurde, warf der 18-Jährige eine Airsoftwaffe in Richtung der Polizisten: „Und ließ sich anschließend festnehmen“, so heißt es im Polizeibericht.

Airsoft-Pistole war nicht die einzige Waffe
Doch die Airsoft-Pistole war nicht die einzige Waffe, die der junge Mann bei sich trug: Auch ein Einhandmesser wurde bei der anschließenden Durchsuchung gewunden: „Warum er die Gegenstände, welche sich legal in seinem Besitz befanden, bei sich führte, wurde vom Beschuldigten verschwiegen.“

Jedenfalls wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen, das Bundesamt für Fremdenwesen- und Asyl erließ sogleich einen Festnahmeauftrag. „Außerdem wird er wegen Ordnungsstörung dem PK Villach zu Anzeige gebracht“, erklärt der Polizist. Der junge Mann habe absichtlich einen Polizeieinsatz ausgelöst. 

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