Windiges Springen

Schuster unser Bester, Schanzenrekord von Embacher

Ski Nordisch
21.12.2025 18:56
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Jonas Schuster war auch am Sonntag in Engelberg der beste ÖSV-Adler. Beim Sieg des Japaners Ryoyu Kobayashi landete der 22-Jährige auf Rang sechs. Teamkollege Stephan Embacher, der Achter wurde, sprang mit 145 Metern Schanzenrekord. 

Eine Woche vor dem Start der Vierschanzen-Tournee sind Österreichs Skispringer weiter auf Erfolgssuche. Während der Japaner Ryoyu Kobayashi die Siegesserie von Domen Prevc beendete, verpassten die ÖSV-Adler am Sonntag im zweiten Engelberg-Bewerb neuerlich das Podest. Die Ehre rettete als Sechster Jonas Schuster, die ÖSV-Routiniers hatten in der Windlotterie hingegen schwer zu kämpfen. Jan Hörl wurde 15., Stefan Kraft 19. Daniel Tschofenig verpasste gar den zweiten Durchgang.

Hier der Endstand:

Schuster bestätigte seinen fünften Platz vom Samstag, er kann seiner ersten Tournee ohne Druck entgegenblicken. „Bei der Tournee liegt die Latte, was alles angeht, ein bisserl höher. Aber ich habe gezeigt, dass ich gut springen kann und freue mich darauf“, erklärte der 22-Jährige im ORF. So wie Schuster gehört auch Stephan Embacher aktuell zu den Lichtblicken. Der 19-Jährige wurde am Sonntag Achter und markierte mit 145 m im ersten Durchgang Weitenrekord auf der Groß-Titlis-Schanze. Probleme machte ihm dabei nur die Landung, am Samstag war er überhaupt zu Sturz gekommen. „Die Sprünge sind top, ich geh jetzt aber einmal Skifahren“, witzelte Embacher.

Stefan Kraft
Stefan Kraft(Bild: EPA/PHILIPP SCHMIDLI)

Tschofenig nicht in Top-30
Zum Scherzen dürfte hingegen Kraft oder Tschofenig, der im Jänner 2025 die Tournee gewann und später auch den Gesamtweltcup, nicht zumute sein. „Es ist wichtig, dass wir den Kopf frei kriegen und die Leichtigkeit wiederfinden“, meinte stellvertretend für die „alte Garde“ Hörl. Mit dem Stockerl hatten die Routiniers wieder einmal nichts zu tun. Den Sieg machten sich Prevc und Kobayashi aus, Letzterer verhinderte mit 3,6 Punkten Vorsprung den sechsten Sieg seines slowenischen Rivalen in Folge. Das haben bisher nur fünf Springer, darunter Thomas Morgenstern, geschafft. Rang drei ging an den Deutschen Felix Hoffmann.

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