Ex-ÖSV-Boss Karl Schmidhofer ging bei der Vergabe der in die Insolvenz geschlitterten Mariazeller Bürgeralpe leer aus – eine Wiener Investorengruppe erhielt den Zuschlag. Damit ist auch Schmidhofers Übernahme der Aflenzer Bürgeralm vom Tisch.
Die Pläne des ehemaligen ÖSV-Präsidenten und langjährigen Seilbahnbetreibers waren groß: Neben der Mariazeller Bürgeralpe wollte er auch die Aflenzer Bürgeralm übernehmen. Gemeinsam wollte Karl Schmidhofer den maroden Skigebieten wieder Leben einhauchen. Mit Bürgeralm-Eigentümer Stefan Pierer war er sich bereits einig. Schmidhofer stellte aber immer klar, dass er wenn, nur im Doppelpack zuschlagen würde.
Dementsprechend war gestern der Tag der Entscheidung. Im Landesgericht Leoben entschied sich die Zukunft der in Insolvenz geschlitterten Mariazeller Bürgeralpe Seilbahnbetriebsgesellschaft m.b.H. – „bis vorgestern war ich noch Bestbieter, ich bin gespannt“, sagte der Murtaler, der schon mehrere Skigebiete zum Laufen gebracht hat. Doch letztlich ging er beim Bieterverfahren leer aus. Den Zuschlag bei der Gläubigerausschusssitzung am Ende eine Investorengruppe aus Wien.
„Bin lange mitgegangen“
„Wirklich schade, ich habe mich sehr angestrengt, mein Angebot erhöht, als Einziger mein Offert mit einer Bankbonität belegt und bin lange mitgegangen, aber irgendwann wird die Kalkulation einfach zu eng“, kommentierte Schmidhofer die Entscheidung. Die Übernahme in Aflenz ist damit jedenfalls auch vom Tisch. „Das hätte nur in Kombination Sinn gemacht. Aber ich habe schon zugesichert, den dortigen Betreibern beratend zur Seite stehen.“
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