Etwa 120.000 Menschen dürften es insgesamt sein, Syrer die seit Beginn des dortigen Bürgerkriegs vor dem Assad-Regime nach Österreich geflohen sind. Und auch wenn sie wohl alle über sichere Dritt-Staaten und damit illegal ins Land gekommen sind, haben Sie Asyl bekommen. Und nun, da der eigentliche Asylgrund, nämlich die Assad-Diktatur, weggefallen ist, sollten sie eigentlich zurück in ihre Heimat gehen. Wobei man hört, dass dies bislang nur 200 freiwillig getan haben. Und von einem einzigen verurteilten Verbrecher wissen wir, dass er zwangsweise abgeschoben wurde.
EINERSEITS heißt es ja, dass Syrien nach wie vor kein sicheres Land sei. Und der Europäische Menschenrechts Gerichtshof will sogar die Abschiebung von Verbrechern untersagen.
ANDERERSEITS waren dieser Tage Aussagen von Syrern zu hören, dass sie überhaupt nicht vorhätten Österreich zu verlassen – ganz gleich welche Zustände in ihrer Heimat herrschen würden.
Und dies dürfte nicht daran liegen, dass sie einen Narren an Land und Leuten, an unserer Kultur und Geschichte, an unserer Musik und unseren Bräuchen, an unserem Lebensstil gefressen hätten. Nein, so hören wir, das läge vorwiegend an den großzügigen Sozialleistungen, die sie hierzulande bekommen.
Und damit stehen wir vor der Realität, dass es sich längst nicht mehr um die Flucht vor politischer Verfolgung handelt, sondern um eine massenhafte Einwanderung in unsere Sozialsysteme.
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