Winterliche Bedingungen herrschten am Freitag in den Tiroler Bergen: Diese wurden einem Vater-Tochter-Gespann aus Deutschland zum Verhängnis. Die Alpinisten (72 und 32 Jahre) gerieten im Zuge einer dreitägigen Tour im Karwendel in Bergnot und mussten letztlich – völlig erschöpft – mittels Hubschraubertau geborgen werden.
Das Vater-Tochter-Gespann war bereits am Donnerstag – bei schönem Wetter – zur dreitägigen Tour im Karwendelgebirge aufgebrochen. Sie stiegen von der Möslalm zur Pfeishütte auf, wo die beiden übernachteten.
Tour trotz schlechten Wetters fortgesetzt
Am Freitag, gegen 9 Uhr, setzten die Deutschen ihre Tour fort. Trotz widriger Wetterverhältnisse! Es sollte am Karwendel Höhenweg in Richtung Bettelwurfhütte gehen. „Aufgrund des schlechten Wetters, es herrschten Regen und Schneefall, rutschte der 72-Jährige immer wieder am Steig aus und zog sich dabei Verletzungen zu“, schildert die Polizei.
Aufgrund der Erschöpfung setzte die Begleiterin um 15.20 Uhr einen Notruf bei der Leitstelle ab.
Die Polizei
Gegen 13 Uhr trafen drei zufällig vorbeikommende Wanderinnen auf die beiden Deutschen. Eine der Frauen begleitete diese dann in Richtung Bettelwurfhütte. Doch so weit sollten sie nicht kommen. „Aufgrund der Erschöpfung setzte die Begleiterin um 15.20 Uhr einen Notruf bei der Leitstelle Tirol ab. Weil sich das Wetter inzwischen gebessert hatte, wurde der Notarzthubschrauber nachalarmiert“, so die Ermittler weiter.
Mittels Tau geborgen, in Klinik geflogen
Vater und Tochter konnten schließlich mittels Tau geborgen werden. Letztlich wurden die Deutschen zur weiteren Behandlung in die Klinik nach Innsbruck geflogen. Neben der Hubschrauber-Crew standen auch die Bergrettung Hall mit zwölf Mitgliedern und die Alpinpolizei im Einsatz.
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