Im Land Salzburg kamen 2024 insgesamt 5276 Babys zur Welt, davon 2422 am Uniklinikum. Die Zahl der Risikoschwangerschaften steigt jedoch deutlich. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, hat die Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe nun eine eigene Division dafür eingerichtet.
Immer mehr Frauen in Salzburg haben Risikoschwangerschaften – vor allem, weil das Alter bei Schwangeren steigt und chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes zunehmen. Auch medizinische Fortschritte ermöglichen Schwangerschaften trotz schwerer Vorerkrankungen.
Um diesen Entwicklungen zu begegnen, wurde am Uniklinikum Salzburg eine Division für fetomaternale Medizin geschaffen. Sie ist Teil des Eltern-Kind-Zentrums, wo Frauenheilkunde, Neonatologie, Kinderchirurgie, Humangenetik und Psychologie eng zusammenarbeiten.
Jährlich gibt es rund 17.000 ambulante Kontakte mit Schwangeren, ein Drittel betrifft Risikofälle. Etwa 20 bis 30 Prozent aller Schwangeren in Österreich gehören zur Risikogruppe – mit Risiken auf Seiten der Mutter wie Mehrlingsschwangerschaften oder Präeklampsie und Risiken aufseiten des Kindes, etwa genetische Erkrankungen oder Infektionen. Das neue Zentrum soll für Salzburg und angrenzende Regionen zentrale Anlaufstelle sein.
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