Austria Salzburg bestritt auch das dritte Spiel in Folge in der 2. Liga ungeschlagen. Nach einer spektakulären ersten halben Stunde stand der Endstand bereits fest. Die Violetten können mit dem Ergebnis gut leben.
Viele der 1566 Zuschauer im Max Aicher Stadion – zum dritten Mal in dieser Saison ausverkauft – hatten noch gar nicht Platz genommen, als Austria Salzburg gegen Amstetten in Führung ging. Innenverteidiger Luca Meisl hatte den Ball nach vorne geschlagen, dieser gelangte über Daniel Bares und Marinko Sorda zu Paul Lipczinski. Der Offensivmann blieb vor dem Amstettener Tor cool und vollendete nach 28 Sekunden zum 1:0 für die Hausherren. „So schnell habe ich noch nie getroffen“, grinste Lipczinski, der per Salto jubelte. „Ich habe das einmal im Garten probiert und geschafft. So etwas macht sonst kaum noch wer“, will er damit herausstechen.
Die gute Laune der Austrianer währte aber nicht lange. Matthias Gragger (13.) und Joshua Steiger (16.) drehten die Partie schnell zugunsten der Niederösterreicher, bei denen der Radstädter Maximilian Scharfetter eingewechselt wurde. In Minute 26 war es aber wieder der Aufsteiger, der jubeln konnte. Denizcan Cosgun knallte den Ball nach einer Drehung von der Strafraumgrenze per Latte in die Maschen. „Überragend“, befand auch Trainer Christian Schaider.
Die Partie flachte nach der spektakulären halben Stunde merklich ab. Nach dem Seitenwechsel fand die Austria zunächst noch Halbchancen vor, die Gäste aus Niederösterreich waren aber eine Spur gefährlicher. Am Ende war Tormann Simon Nesler-Täubl aber am Posten und hielt den Punkt fest. Auf der anderen Seite erzielte Lipczinski das vermeintliche 3:2 für die Maxglaner. Der Schiedsrichter entschied aber auf Abseits. So blieb es beim 2:2, mit dem die Austria gut leben kann.
Nach fünf Spielen halten die Maxglaner bei sieben Zählern. „Für einen Aufsteiger ist das in Ordnung“, sagte Langzeit-Austrianer Luka-Nils Sandmayr, der sein Startelf-Debüt in der 2. Liga feierte. Fix: Der Neuling geht mit Vorsprung ins Derby gegen den Liefering nach der Länderspielpause.
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