Kirill Petrenko führt am Sonntag zum Finale der Salzburger Festspiele mit seinen Berliner Philharmonikern Gustav Mahlers IX. Symphonie im Großen Festspielhaus auf.
Zum Finale der Salzburger Festspiele treten nach alter Tradition seit Karajan die Berliner Philharmoniker mit zwei Konzerten an. Diesmal spielen sie unter Kirill Petrenko, ihrem Chef seit 2019, aber nur am Sonntag, Gustav Mahlers IX. Symphonie, mit der Petrenko bereits im Mai beim Holland Festival in Amsterdam gefeiert wurde.
„Eine Ode an die Schönheit“ schrieb die internationale Kritik. Im Gespräch mit dem Dramaturgen Malte Krastnig meint Petrenko, dass Mahler und der Wiener Klang untrennbar seien: „ein süffiger, morbider, verrücktmachender Sound, bei man ständig Gänsehaut und Schmetterlinge im Bauch hat“. In seiner Jugend habe er bei Mahler-Konzerten „ein Klangbild bekommen, in dem die Musik zergeht, in dem sich langsam alles auflöst.“
Für seine Arbeit mit den „Berlinern“ wurde Petrenko nun in Kopenhagen mit dem Léonie-Sonning-Preis (134.000 €) ausgezeichnet. Ab den kommenden Osterfestspielen 2026 kehren die „Berliner“ als Opernorchester zurück nach Salzburg. Unter Petrenko führen sie jährlich einen Teil aus Wagners „Ring des Nibelungen“ in der Felsenreitschule auf; Regie: Kirill Serebrennikov. Für 2026 ist auch Mahlers „Achte“ geplant. Nur 2028 zeigt Intendant Nikolaus Bachler Schönbergs „Moses und Aron“.
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