Das lange geplante Projekt in der Flachgauer Bezirkshauptstadt muss jetzt neu überarbeitet werden. Der Standort für ein Rückhaltebecken erwies sich als ungeeignet. Jetzt läuft die Suche nach Alternativen.
Seit mehr als zehn Jahren arbeitet Seekirchen schon an einem Hochwasserschutz am Wallersee und der Fischach. Wie jetzt bekannt wurde, gibt es bei dem langwierigen Projekt einen neuen Rückschlag. Ob es tatsächlich wie ursprünglich angepeilt zu einem Baustart im Jahr 2026 kommt, steht in den Sternen.
Das schon weit fortgeschrittene Vorhaben muss neu aufgeschnürt werden. Zwei neue Rückhaltebecken waren geplant, die wasserrechtliche Verhandlung war bereits angesetzt. Sie musste Ende Jänner aber wieder abgeblasen werden. Jetzt stellte sich heraus, dass der Standort für ein Rückhaltebecken ungeeignet ist. Der Untergrund im Bereich des Augbaches erwies sich als geologisch schwierig.
Kosten für das Projekt dürften weiter steigen
Aktuell laufen Gespräche für eine andere Lösung in der näheren Umgebung. Diese liefen vielversprechend, heißt es aus der Gemeinde. Am ursprünglichen Plan von zwei neuen und der Sanierung von zwei bestehenden Rückhaltebecken ändert sich nichts. Vergangenes Jahr wurde von Kosten in der Höhe von 19 Millionen Euro ausgegangen. Das muss wohl nach oben korrigiert werden.
Das Thema Hochwasserschutz wird in Seekirchen immer dringlicher. Heuer war es bisher ruhig. Vergangenes Jahr im September gab es in der Flachgauer Stadt zum wiederholten Mal Hochwasser. Vor allem die Bereiche am Wallerseeufer und an der Fischach sind gefährdet.
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