„Ich war am Sonntag mit meiner Tochter und meiner Hündin ,Rickie´ in Hinterstoder wandern. Wir wollten zum Prielschutzhaus aufsteigen, mussten aber in 900 Metern Höhe wegen des Schneefalls umdrehen. ,Rickie´ ist vorausgelaufen und war plötzlich weg. Wir haben überall gesucht, hatten aber keine Chance“, berichtet Besitzer Johann Schulz (51) aus Wels. Die vierjährige Hündin war - so stellte sich später heraus - beim Umrunden einer Kuppe zwei Meter tief auf einen Vorsprung abgestürzt, konnte im Tiefschnee nicht zurück.
Doch „Rickie“ wurde nicht im Stich gelassen: Hans Hackl, Ortsstellenleiter der Alpinrettung Hinterstoder, sowie die Brüder Andi und Heinrich Pernkopf stiegen mehrmals auf - bis sie am Mittwoch ein Winseln hörten, den erschöpften Dackel fanden und mittels Seil bargen.
„Herrl“ Johann Schulz ist überglücklich: „Wir haben uns beide so gefreut. Sie hat mir viele Bussis gegeben.“ Zuhause bekam „Rickie“ ihr Lieblingsmenü: Leberkäse und Wildkrainer.
Foto: Erich Petschenig









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