Fr, 17. August 2018

Im Sitz übersehen

10.12.2013 11:08

USA: Passagier wacht in abgesperrtem Flugzeug auf

Ganz schön gespenstisch, was passieren kann, wenn man im Flugzeug einschläft: In den USA ist ein Passagier in einer versperrten Maschine aufgewacht - die Flugbegleiter hatten ihn offenbar übersehen. Erst nach einem Anruf seiner Freundin bei der Fluggesellschaft wurde er befreit.

Tom Wagner war am Freitag mit einem Flug von ExpressJet von Lafayette nach Los Angeles unterwegs, als ihn der Schlaf übermannte. Dadurch verpasste er die Landung in Houston, wo er umsteigen sollte. Eigentlich kein Problem, doch weder Mitreisende noch Besatzung weckten den Schiffskapitän.

So fand sich Wagner beim Aufwachen in einer unheimlichen Szenerie wieder, wie er gegenüber "Today" berichtete: "Ich wachte auf und schaute an die Decke und sah, dass die Lichter aus waren." Er habe den Gang entlang geblickt, doch "es war keiner zu Hause".

Licht aus, Tür zu
Sein Versuch, sich aus der verlassenen Maschine zu befreien, habe nicht gefruchtet, denn die Tür sei versperrt gewesen. So sei ihm nur übrig geblieben, seine Freundin anzurufen. Die allerdings habe erst gelacht und das Ganze für einen Scherz gehalten. "Ich sagte: 'Du musst United anrufen und mich aus diesem Flugzeug holen.'"

Das habe sie auch getan, doch erst habe ihr bei der Airline niemand geglaubt. Schließlich durchsuche die Crew jedes Flugzeug, bevor sie selbst von Bord gehe, lautete die Erklärung. So musste Wagner eigenen Angaben nach eine halbe Stunde warten, bevor ihn eine Wartungscrew befreite. Die hätten gar nicht glauben können, dass er tatsächlich Passagier war, so der Eingeschlossene.

Grund für Panne unklar
Die Entschädigung für den Vorfall ist recht mickrig ausgefallen: United Airlines, zu dessen Verbund ExpressJet zählt, habe ihm einen Gutschein über 250 US-Dollar (ca. 180 Euro) zur Heimreise und für ein Hotelzimmer zur Übernachtung in Houston gegeben, so Wagner. Wie er übersehen werden konnte, ist offenbar immer noch unklar - ExpressJet entschuldigte sich in einer Stellungnahme und gab an, den Vorfall noch zu untersuchen.

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