Seit dem Jahr 2000 wird in Österreich jährlich auch ein Meisterteam im Damen-Football gekürt. Zum zweiten Mal steigt die Ladies Bowl heuer im Rahmen der Austrian Bowl, dem Endspiel der Herren. Der heimische Verband möchte in Zukunft noch mehr Fokus auf den weiblichen Anteil im American Football legen.
Selbstbewusstsein, Disziplin und Zusammenhalt – Eigenschaften, die man sich im American Football nicht nur aneignet, sondern täglich lebt. Gerade im Frauen-Football wird das deutlich: In einer traditionell männlich geprägten Sportart erobern immer mehr Frauen das Spielfeld. Das macht sich auch im American Football Bund Österreich (AFBÖ) bemerkbar. Inzwischen sind es vier reine Frauen-Clubteams, die heuer zum zweiten Mal ihre Meisterschaften im Rahmen der Austrian-Bowl austragen werden. Dann heißt es Sieben gegen Sieben, wenn die „Division Ladies“ der Salzburg Ducks gegen die SG Raiders/Hammers am 26. Juli die NV-Arena in St. Pölten stürmen. Gespielt wird nach den traditionellen Tackle-Regeln, mit dem feinen Unterschied, dass das Feld wegen der geringeren Spielerinnenanzahl etwas schmäler ist.
Signal und Bekenntnis
„Gemeinsam mit win2day bemühen wir uns darum, dem Frauen-Football in der Männerdomäne eine angemessene Bühne zu bieten, was uns mit dem Finale in der AV-Arena auch gelungen ist“, freut sich Stefan Strauss vom AFBÖ. Auch Generalsekretär Christoph Seyrl zeigt sich stolz: „Für uns ist das ein wichtiges Signal und Bekenntnis zum Frauensport – auch im Tackle-Bereich.“ Um die Bekanntheit weiter voranzutreiben, wurde nun eine Videoserie über die vier Frauen-Teams gestartet.
In den Portraits erklären die Spielerinnen, was ihren Sport besonders macht und was er einem abverlangt. Außerdem sind Workshops von Frauen für Frauen – und junge Mädchen – geplant, bei denen die Profi-Spielerinnen persönliche Erfahrungen teilen. Zudem kann man alles rund ums Coaching erfahren und wie ein Verein geleitet werden kann. Auch unverbindliche Schnuppertage sollen von den Teams angeboten werden.
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