"Es ist wunderbar"

Panda-Pärchen bleibt bis 2023 im Zoo Schönbrunn

Österreich
12.11.2013 09:37
Nun ist es amtlich: Yang Yang und Long Hui, die beiden Großen Pandas im Wiener Zoo Schönbrunn, dürfen nun offiziell zehn weitere Jahre in Österreich bleiben. Am Samstag wurde der Vertrag zur Fortsetzung der Kooperation zwischen dem Tiergarten und der China Wildlife Conservation Association in Chengdu unterzeichnet.

"Im neuen Vertrag sind wieder alle wichtigen Punkte enthalten, die unser Panda-Schutzprojekt umfasst. Wir werden weiterhin wichtige Grundlagenforschung zu den Großen Pandas betreiben, unser Fachwissen im Rahmen von Naturschutz-Management-Seminaren weitergeben und einen finanziellen Beitrag zu Erhalt und Errichtung von Naturschutzreservaten leisten", erläuterte Direktorin Dagmar Schratter am Dienstag.

Vertrag gilt bis September 2023
Nachdem das erste Übereinkommen mit 15. März 2013 ausgelaufen war und im Anschluss eine halbjährige Übergangsvereinbarung abgeschlossen wurde, gilt dieser Vertrag nun rückwirkend ab 15. September zehn Jahre lang. So lange ist der Verbleib des Pärchens in Schönbrunn also wieder gesichert.

"Große Pandas sind weltweit ein Symbol für den Artenschutz. Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Besucher auch in den kommenden zehn Jahren über die Lebensweise der Pandas informieren und für den Schutz dieser bedrohten Tierart begeistern können. Im Speziellen sind jedoch Yang Yang und Long Hui unseren Mitarbeitern und Besuchern ans Herz gewachsen, und es ist wunderbar, dass sie auch in Zukunft eine Bereicherung für den Tiergarten Schönbrunn darstellen werden", betonte die Direktorin.

Bestandteil des Vertrages ist auch, dass der am 14. August geborene Panda-Nachwuchs wie seine Brüder Fu Long und Fu Hu mindestens zwei Jahre in Wien bleiben darf. Das entspricht dem Zeitpunkt, an dem die Jungen auch in der freien Natur ihre Mütter verlassen und sich ein eigenes Revier suchen.

Panda-Nachwuchs misst 60 Zentimeter
Bis dahin ist aber noch Zeit: Am Donnerstag wird der jüngste Spross des Panda-Pärchens drei Monate alt. Am Montag wurde das schwarz-weiße Fellknäuel zudem vermessen. Vom Kopf bis zur Schwanzspitze misst der kleine Panda-Bub rund 60 Zentimeter und ist etwa so groß wie eine größere Hauskatze.

Im nächsten Schritt wird nun besprochen, wie die Namensvergabe für den Panda-Nachwuchs erfolgen soll. Entsprechend der chinesischen Tradition bekommen die Jungtiere ihren Namen erst frühestens ab dem 100. Tag nach ihrer Geburt.

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