Aus Heimweh

Mädchen wollten über Autobahn nach Hause laufen

Österreich
05.11.2013 08:16
Einen höchst gefährlichen Weg haben zwei zehnjährige Mädchen am Montag in Klagenfurt gewählt. Die beiden Kinder waren zuvor aus einem Heim ausgerissen und wollten über die Autobahn nach Hause gehen. Ein Fahrzeuglenker entdeckte die zwei Mädchen in der Abenddämmerung am Rande der Fahrbahn und schlug Alarm. Die Polizei reagierte sofort, konnte die Zehnjährigen in Sicherheit bringen.

Der Autofahrer entdeckte die zwei Kinder gegen 17 Uhr auf der Autobahn in Klagenfurt auf Höhe Minimundus und benachrichtigte sofort die Exekutive. Beamte der Autobahnpolizei und der Polizeiinspektion Villacher Straße machten sich sogleich auf die Suche nach den beiden Mädchen.

"Als wir an der Stelle ankamen, an der die Kinder gesehen worden sind, hatten sie die Autobahn bereits wieder verlassen. Sie waren in einem Gebüsch direkt neben dem Beschleunigungsstreifen", schildert ein Polizist den gefährlichen Zwischenfall. Direkt neben den Kindern rasten die Autos vorbei. "Wir haben die Mädchen auf die Inspektion gebracht", so der Beamte weiter.

Dort erfuhren die Polizisten, wie sich die Zehnjährigen auf die Autobahn verirren konnten: Sie waren zuvor aus einem Heim ausgebüxt. Getrieben von Heimweh suchten sie offenbar den vermeintlich schnellsten Weg zurück nach Hause nach St. Veit. Derzeit laufen Ermittlungen, wie die Kinder unbemerkt aus der Einrichtung flüchten konnten.

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