"Weckruf verstanden"

Austria atmet auf, Hosiner nur noch zweite Wahl

Sport
04.11.2013 11:32
Die Lage bei Meister Austria hat sich ein wenig entspannt. Mit dem 3:0 in Wiener Neustadt, dem ersten Pflichtspielsieg seit 43 Tagen, machten die Violetten am Sonntag einen ersten Schritt aus dem Mittelmaß und tankten Selbstvertrauen für das Champions-League-Match am Mittwoch (Anpfiff um 20.45 Uhr) in Madrid gegen Atletico. Auf den amtierenden österreichischen Torschützenkönig Philipp Hosiner warten hingegen schwierige Zeiten.

Denn der Burgenländer ist nach dem jüngsten trainerlichen Wutausbruch das prominenteste "Opfer" des angekündigten Umbaus von Bjelica gewesen. In Wiener Neustadt schmorte Hosiner auf der Ersatzbank, sein Ersatzmann Roman Kienast spielte groß auf und steuerte alle drei Treffer für die Austria bei. "Roman hat die beste Antwort gegeben, die ein Stürmer geben kann. Aber er hat nicht nur dreimal getroffen, sondern auch vorbildlich gearbeitet", lobte Bjelica den baumlangen Stürmer.

"Wer Leistung bringt, darf auf Einsätze hoffen"
"Diese drei Tore sprechen für ihn, auch für die Zukunft", stellte Bjelica klar, dass Kienast bis auf Weiteres Hosiner als Stürmer Nummer eins abgelöst hat. Zur Verbannung von Hosiner auf die Ersatzbank meinte der 42-Jährige: "Man kann sich bei mir nur durch Leistung anbieten. Wer Leistung bringt, darf auf Einsätze hoffen."

Das gelte aber auch nach wie vor für Hosiner, der bei entsprechendem Engagement wieder zum Einsatz kommen werde. Matchwinner Kienast, der die Austria mit einem späten Tor gegen Dinamo Zagreb in die Champions League geschossen hatte, ortete ein kollektives Durchschnaufen bei der Austria. "Das war eine Riesenerleichterung für alle", meinte Kienast.

Bjelicas Weckruf wurde verstanden
Abgesehen von der Offensivrochade war Bjelica auch mit den Ergebnissen seiner weiteren Personalexperimente hochzufrieden - die "Austria neu" hat ihren Trainer nicht im Stich gelassen. Bjelica lobte neben Kienast auch die weiteren "Neuen" wie Marin Leovac (statt Markus Suttner), Thomas Murg (statt Tomas Jun) oder Christian Ramsebner (statt des gesperrten Kaja Rogulj). "Die Umstellungen waren einfach notwendig. Alle haben bewiesen, dass sie ein Teil der Mannschaft sind. Mein Weckruf wurde verstanden", erklärte Bjelica, der im Finish auch den 17-jährigen Sascha Horvath zu seinem Bundesliga-Debüt kommen ließ.

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(Bild: KMM)



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