Botschaftsflüchtling
Ecuador will Fall Assange vor IGH bringen
Ausland
09.10.2013 07:06
Das südamerikanische Land Ecuador erwägt, über die internationale Gerichtsbarkeit freies Geleit für WikiLeaks-Gründer Julian Assange zu erreichen. Außenminister Ricardo Patino erklärte am Dienstag gegenüber der Zeitung "El Telegrafo", nach über einem Jahr erfolgloser Gespräche mit der britischen Regierung sei eine Klage vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag nicht auszuschließen.
Assange hält sich seit 19. Juni 2012 als Asylsuchender in Ecuadors Botschaft in London auf. Die britischen Behörden wollen den 42-jährigen Australier festnehmen, sobald er die diplomatische Vertretung verlässt, da gegen ihn ein EU-weiter Haftbefehl vorliegt.
Assange wird in Schweden verdächtigt, Sexualstraftaten begangen zu haben. Allerdings befürchtet er, dass er an die USA ausgeliefert werden soll, wo ihm wegen der Veröffentlichung vertraulicher US-Dokumente - u.a. diplomatische Depeschen sowie Informationen zu den Kriegen in Afghanistan und dem Irak - der Prozess gemacht werden könnte.

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