Blair unter Druck
Ermittlungen wegen "Geheimkrediten"
Die Labour-Partei hat zugegeben, vor den Parlamentswahlen 2005 umgerechnet rund 21 Millionen Euro an solchen Krediten erhalten zu haben. Die Namen von zwölf Geldgebern - alles reiche Geschäftsleute - wurden erst am Dienstag veröffentlicht. Vier davon sollten auf Vorschlag des Premierministers einen Adelstitel und einen Sitz im Oberhaus erhalten.
Blair bestreitet aber, dass es zwischen Spenden und Vorschlägen einen Zusammenhang gibt. In Großbritannien müssen alle Spenden an politische Parteien registriert werden, die einen Betrag von 5.000 Pfund (rund 7.200 Euro) überschreiten. Für Kredite oder Darlehen gilt diese Regelung bisher jedoch nicht.
Die Anzeigen stützen sich auf ein Gesetz aus dem Jahr 1925, das nach einer ähnlichen Affäre verabschiedet worden war. Die Ermittlungen werden bei Scotland Yard von einer Sondereinheit geführt.











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