06.10.2013 17:41 |

Action im Weltraum

"Gravity": Clooney und Bullock gefangen im All

Ein Spaceshuttle, eingegossen in meditative Lautlosigkeit. Wir sehen den erfahrenen Astronauten Matt (George Clooney), der die NASA-Novizin Dr. Stone (Sandra Bullock) bei ihrer Arbeit am Hubble-Teleskop unterstützt. Dann rasen auch schon die Trümmer eines Satelliten auf ihre Position zu. Ihr Shuttle zerbirst. Der Kontakt mit Houston reißt ab. Die Sauerstoffvorräte sind begrenzt. Der Beginn einer Odyssee in Schwerelosigkeit.
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Schiffbruch im All. Alfonso Cuarons ("Children of Men") Weltraum-Thriller, ein tricktechnisch atemberaubendes Kammerspiel in der Erdumlaufbahn, vereint Suspense und Drama und gemahnt an Stanley Kubricks revolutionären Klassiker "2001: Odyssee im Weltraum".

Wie Cuaron zwischen den existentiellen Gegenpolen Ohnmacht und Überlebenswillen die Weiten völliger Isolation und Hilflosigkeit auslotet, wie Kabeln und Schläuche zu Nabelschnüren und Gänge von Raumstationen zu Geburtskanälen werden - zurück ins Leben -, ist großes Kino. Einziges Minus: die akustisch-bombastische Gefühlsduselei.

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