Mi, 18. Juli 2018

Hauptversammlung

23.09.2013 22:10

Rapid-Mitglieder beschlossen neue Klub-Satzungen

Rund 700 stimmberechtigte Mitglieder von Rekordmeister Rapid haben am Montag auf der außerordentlichen Hauptversammlung in der Wiener Stadthalle die von der Reformkommission erarbeiteten neuen Klub-Satzungen mit überwältigender Mehrheit beschlossen. Dadurch soll eine verstärkte Demokratisierung gewährleistet sein - so werden etwa künftig im sechs Personen umfassenden Wahlkomitee statt bisher zwei nun drei Mitgliedervertreter diesem Gremium angehören.

Dem Wahlkomitee obliegt im Hinblick auf die ordentliche Hauptversammlung am 18. November die Aufstellung des Wahlvorschlages für das Präsidium und für die Mitglieder des Kuratoriums. Künftig wird es jährlich und nicht wie bisher alle drei Jahre eine ordentliche Hauptversammlung geben. Die Funktionsperiode bleibt hingegen mit drei Jahren unverändert.

Weiters wurde beschlossen, dass eine Umwandlung der Profiabteilung in eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft angestrebt werden soll. Durch all diese Maßnahmen sei mehr Transparenz gewährleistet, betonte Michael Krammer, Leiter der Reformkommission.

Geschäftsberichte präsentiert
Außerdem wurden die Geschäftsberichte für die vergangenen drei Saisonen präsentiert. 2010/11 wurde ein Jahresergebnis von plus 1,4 Millionen Euro ausgewiesen, 2011/12 (keine Europacup-Teilnahme) ein Ergebnis von minus 3,3 Millionen Euro und 2012/13 von plus 340.000 Euro. Laut Präsident Rudolf Edlinger wird Rapid in der laufenden Saison "zumindest ausgeglichen" bilanzieren.

Gemäß Geschäftsbericht hat Rapid Verbindlichkeiten von 3,1 Millionen Euro - die allerdings von Kassabestand und Guthaben bei Kreditinstituten (3,7 Millionen) übertroffen werden. Bei der Präsentation des Geschäftsberichts wies Edlinger noch einmal vehement Vorwürfe zurück, wonach sich Mitglieder der Führungsspitze persönlich bereichert hätten, und zog vor seinem Abgang im November eine kurze Bilanz: "Ich wollte immer nur das Beste für den Verein, aber natürlich kann auch ich Fehler machen."

Edlinger bringt Stadionfrage zur Sprache
Weiters machte der in knapp zwei Monaten scheidende Klub-Boss noch einmal seine Präferenz in der Stadionfrage deutlich. Ohne eine neue Arena sei die Zukunft des Klubs nicht garantiert, so Edlinger.

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