30.10.2005 15:37 |

Downgegraded

Macho bei Kaiserslautern nicht mehr Einsergoalie

Der österreichische Fußball-Teamgoalie Jürgen Macho hat seinen Stammplatz beim 1. FC Kaiserslautern verloren. Der Wiener musste am Samstag beim 2:2 vor eigenem Publikum gegen Bayer Leverkusen wie schon davor im DFB-Pokal Thomas Ernst den Vortritt lassen.

"Ich habe die Entscheidung des Trainers akzeptiert, verstehe sie aber nicht", sagte der 28-Jährige, der sich erst in der Sommerpause ein Fix-Leiberl erkämpft hatte und nun "enttäuscht und frustriert" ist. In einem Gespräch am Freitagabend erfuhr Macho von Coach Michael Henke, dass er in Zukunft auf der Bank Platz nehmen muss. "Er hat mir gesagt, dass er zwar mit meiner Leistung zufrieden ist, aber etwas Neues ausprobieren will, weil wir viele Gegentore bekommen haben", sagte Macho, betonte aber auch, dass er sich nichts vorzuwerfen habe. "Die Gegentore sind sicher nicht nur an meiner Person festzumachen."

Der Torhüter befindet sich jetzt im Hinblick auf die EURO 2008 in einer schwierigen Situation. "Die Heim-EM ist für mich ganz wichtig, da will ich unbedingt spielen. Mir ist aber auch bewusst, dass ich dafür die Nummer eins in meinem Klub sein muss", sagte Macho, der auf Grund der neuen Situation einen Vereinswechsel schon im Winter (sein Vertrag läuft erst im Sommer 2006 aus) nicht ausschließt. "Jetzt muss man einmal die restlichen Spiele bis zum Jahresende abwarten, und dann werden wir uns zusammensetzen."

Im Gegensatz zu den nur auf Platz 16 rangierenden Lauterern läuft bei Rapids Champions-League-Gegner Bayern München alles nach Plan. Der Titelverteidiger siegte in Köln 2:1 und verteidigte damit die Tabellenführung vor Werder Bremen (4:1 gegen Frankfurt) und dem Hamburger SV (1:0 gegen Schalke).

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