Altach ließ dem Gastgeber aus Hartberg, der bereits den in dieser Woche verpflichteten Ex-Lustenauer Zwischenbrugger in der Startelf aufbot, keine Chance. Luxbacher (33.) und Roth (40.) machten schon vor der Pause vieles, Harrer quasi mit Wiederanpfiff alles klar (46.). Es war die Krönung für den 21-Jährigen, der schon die Vorlagen zu den ersten beiden Toren gegeben hatte und weiter der beste Assistgeber der Liga ist. Prokopic legte gegen Ende nach (72.) und machte den besten Saisonstart Altachs in der Ersten Liga perfekt.
Liefering gibt 3:1 gegen Lustenau aus der Hand
Liefering erwischte in Lustenau zwar den besseren Start, Lainer mit der Hand aber auch den Ball im Strafraum - und Schreter war vom Elferpunkt bombensicher (10.). Doch die Gäste drehten die Partie durch einen Bammer-Doppelpack (21., 33.) verdientermaßen noch vor der Pause. Bald nach Wiederbeginn trug sich Bammer ein weiteres Mal in die Torschützenliste ein (54.), Liefering steuerte dem sechsten Saisonsieg entgegen. Doch durch ein kurioses Eigentor Schrotts (59.) und den Ausgleich Thiagos (67.) kamen die Vorarlberger nicht ganz unglücklich zu einem Zähler. Für die Zeidler-Elf war es hingegen der zweite Punktverlust der Saison. Lustenaus Rückstand auf den Ländle-Rivalen Altach beträgt trotz des Teilerfolgs bereits neun Zähler.
Drei Tore und drei Platzverweise im Burgenland-Derby
Das erste Burgenland-Derby der Saison hatte nicht nur einen klaren Mattersburger Sieg zu bieten, sondern auch drei Platzverweise. Der erste brachte Klemens 1:0 für die Hausherren mit sich (25./Elfer), Dornhackl hatte zuvor Höller im Strafraum gestoßen und wegen Torraubs Rot gesehen. Klemen legte nur zwei Minuten später nach (27.) und Farkas vollendete schließlich nach der Pause zum Endstand (71.). Da war die Tatar-Elf nach Gelb-Rot sowohl für Karanezi (41.) als auch Röcher (69./in beiden Fällen wiederholtes Foulspiel) bereits in Unterzahl. Ohne Bürger, der nach einem Kreuzbandriss am Freitag operiert werden musste, schaffte der schlecht gestartete Bundesliga-Absteiger den Sprung auf Platz drei.
Kapfenberg schießt Vienna erst ganz spät k. o.
Im Kellerderby auf der Hohen Warte musste der Kapfenberger SV bei der Vienna trotz mehrerer Chancen nach dem 1:0 durch Pink (71.) zwar einem Rückstand nachlaufen, die Steirer taten dies aber nur zwei Minuten lang: Dann schlug nämlich Osman Ali mit dem erst vierten Saisontor der "Falken" zurück (73.). Ronivaldo schoss die Wiener in der Nachspielzeit schließlich komplett k. o. (91.) und sorgte so auch für die erste Vienna-Niederlage in der bereits vier Spiele währenden Ära Garger.
St. Pölten nach gutem Saisonstart in der Krise
St. Pöltens Fußballer finden unterdessen aus ihrem Leistungstief nicht heraus. Die "Wölfe" kassierten beim 1:3 in Horn die vierte Niederlage en suite und haben sich damit ihren guten Ligastart mit drei Siegen endgültig ruiniert. Mit neun Zählern hängen sie weiterhin im Tabellenmittelfeld fest, der Rückstand auf Spitzenreiter Altach ist auf neun Punkte angewachsen.
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