Roman Wallner sorgte in der 25. Minute mit einem sehenswerten Drehschuss nach Vorarbeit von Lasnik und Janocko für das 1:0 und damit für sein erstes Pflichtspieltor für die Austria. Janocko stellte in der 52. Minute den Endstand her, nachdem er kurz vorher das Tor zwei Mal verfehlt hatte (48./51.). Es war auch der erste Saisontreffer für den Slowaken.
In der chancenarmen Partie fanden die Tiroler, die vor der Pause bis zum Sechzehner einigermaßen gefällig spielten, kaum eine seriöse Chance vor, nur halbe Möglichkeiten durch Pacanda (36./darüber), Hölzl (42./Safar ohne Probleme) und Aganun (73./85./Safar war jeweils rechtzeitig aus dem Tor geeilt), ehe Aganun in der 87. mit einem Reflex gegen den Tirol-Stürmer abwehrte.
Die Austria hatte durch Wallner (44./Planer hielt), Dheedene (55./Planer), Kiesenebner (78./knapp daneben) und Rushfeldt (83.) noch kleinere bis mittlere Chancen und reklamierte vergeblich Elfer, als Lasnik in der 81. Minute von Kolousek im Strafraum mit dem Ellenbogen attackiert worden war.
Die Spiele vom Dienstag
Sturm verlegte sich zunächst fast ausschließlich aufs Verteidigen und bekamen dafür in der 24. Runde erstmals die Rechnung präsentiert, als Wacker-Leihgabe Mader nach einer zu kurzen Abwehr eines Eckballs aus rund 25 Metern genau ins Kreuzeck traf. 14 Minuten später stellte Jagne nach einem schnellen Gegenstoß auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel erarbeitete sich Sturm einige gute Torchancen, die jedoch allesamt vom starken Altach-Goalie Krassnitzer zunichte gemacht wurden.
St. Pölten verliert 1:2
St. Pölten verlor vor nur 800 Zuschauern gegen Gratkorn trotz 1:0- Führung mit 1:2. Das frühe 1:0 durch Ex-Rapidler Helmut Brenner erwies sich jedoch als Strohfeuer, danach diktierte der Erstligist das Geschehen. Panagiotopoulos knapp vor (43.) sowie Wemmer (47.) unmittelbar nach der Pause schossen die überlegenen Steirer ins Cup- Viertelfinale.
Austria Amateure chancenlos
Der Tabellenführer der Red Zac-Liga, die Austria Amateure, war in seinem ersten Pflichtspiel dieses Jahres völlig chancenlos. Die Spielpause war den Wienern sichtlich anzumerken. Ried hatte leichtes Spiel und machte schon in der ersten Hälfte mit einer 3:0-Führung alles klar (Henrique 25., Angerschmid 27., Wolf 39.). Den Trefferreigen setzten in der zweiten Hälfte Kuljic mit einem Elfer (54./Foul von Kuru an Sulimani) und Brunmayr (61.), der nach langer Verletzungspause sein Comeback feierte, fort.
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