Die Tiroler waren nach acht Niederlagen im Vorjahr, als man erstmals in der europäischen Elite mitgespielt hatte, auch heuer mit einem Misserfolg gestartet. Das 0:3 beim spanischen Meister Almeria kam jedoch alles andere als unerwartet. Der erste volle Erfolg wurde im Schlüsselspiel gegen die Niederländer anvisiert und gelang nach 1:57 Stunden vor 750 Zuschauern in der USI-Halle von Innsbruck mit der Verwandlung des zweiten Matchballs.
Zuvor hatten die beiden Teams einander einen offenen Schlagabtausch geliefert, der auch an der Substanz von Tirol-Manager Hannes Kronthaler nagte. "Befriedigung und Freude sind sehr groß, obwohl wir es uns selbst sehr schwer gemacht haben", meinte der ehemalige österreichische Nationalspieler erleichtert.
Zweite Niederlage für hotVolleys
Vizemeister hotVolleys verlor nach der 2:3-Auftaktniederlage gegen Maaseik auch die zweite Partie der Gruppe C und findet sich vorläufig auf dem vierten und vorletzten Tabellenplatz wieder. Düren erwies sich vor rund 1.300 Zuschauern als die konzentriertere Mannschaft. Als "Schlüsselsatz" erwies sich der erste Durchgang, der von den Wienern nach drei vergebenen Satzbällen mit 30:32 abgegeben wurde.
hotVolleys-Manager Peter Kleinmann war vor allem von der Leistung seines Top-Angreifers Darko Antunovic enttäuscht: "Er ist ein Schatten seiner selbst, wurde zehn Mal geblockt, bevor ich ihn ausgewechselt habe." Auch der Rest der Mannschaft brachte "nicht das, was wir uns vorgestellt haben".
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.